Zeitpolster - Der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

Zeitpolster - Der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

Von Gernot Jochum-Müller und Judith Schneider
Von Gernot Jochum-Müller und Judith Schneider Sprache: german
Wir werden älter denn je und bleiben – Gott sei Dank – auch lange fit. Aber das Älterwerden geht natürlich oft auch nicht ganz problemlos über die Bühne. Verschiedenste Wehwehchen tauchen auf, das Netzwerk wird kleiner, später kommen vielleicht auch Krankheiten, körperliche oder mentale Probleme dazu. Und dann reden viele noch von Pflegekrise. Wir schaffen mit unserem Podcast eine Plattform, um zu zeigen, wie man gut Älterwerden kann. Und welche Möglichkeiten es gibt, wenn es einmal nicht so gut läuft. Auch das Thema Betreuung hat einen großen Stellenwert in unseren Folgen. Reden Sie mit uns über einen der spannendsten Lebensabschnitte – das Älterwerden! Träumen wir gemeinsam. Was zählt im Leben? Die Hosts dieses Podcasts sind: Gernot Jochum - Müller, Gründer und Leiter von Zeitpolster Judith Schneider - Regionalkoordinatorin von Zeitpolster in Wien und Niederösterreich Weitere Informationen: www.zeitpolster.com Kennen Sie schon unsere kostenlose Lernplattform https://www.zeitpolster.com/learn-to-care/de/? Dort gibt es Kurse zu vielen Themen rund um die Betreuung von Menschen. Dort finden Sie auch allgemein nützliche Kurse zu Themen wie Geheimnisse guten Alterns, Trauer, Burnout oder Resilienz und Achtsamkeit. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast teilen und abbonieren. Feedback, Anregeungen und Themenwünsche: podcast@zeitpolster.com, 0664 88720771

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#79 mit Raphael Schönborn: Demenz - Aus Sicht der Betroffenen

15.04.2026, 02:00

Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

Demenz neu verstehen – die Stimme der Betroffenen

Demenz zählt zu den größten Ängsten des Älterwerdens. Doch in dieser Folge geht es bewusst nicht um Diagnosen, Zahlen oder medizinische Details. Im Mittelpunkt stehen die Menschen selbst. Gemeinsam mit Raphael Schönborn, dem Geschäftsführer von PROMENZ sprechen wir darüber, wie sich Demenz aus Sicht der Betroffenen anfühlt. PROMENZ verfolgt dabei einen besonderen Ansatz: Hier wird nicht über Betroffene gesprochen, sondern mit ihnen gearbeitet. Die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen mit Demenz stehen im Zentrum. Diese Folge lädt dazu ein, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen und einen neuen, menschlicheren Blick auf das Thema Demenz zu entwickeln.


Das erwartet Sie in dieser Folge:

  • Welche Sorgen und Gedanken tatsächlich im Vordergrund stehen
  • Welche Wirkung Selbsthilfe und Austausch bei PROMENZ haben
  • Was verstehen wir im Alltag am häufigsten falsch über Menschen mit Demenz?
  • Warum ist es so wichtig, dass Menschen mit Demenz selbst zu Wort kommen?
  • Was wird im Umgang oft gut gemeint, aber anders erlebt?
  • Welche Rolle spielen Autonomie und Selbstbestimmung?
  • Wann wird Unterstützung zur Bevormundung?
  • Was wünschen sich Betroffene von ihrem Umfeld?

Links:

Promenz

Promenz Verständnis Modell


Gedanke zum Mitnehmen Vielleicht geht es beim Thema Demenz nicht nur darum, was verloren geht – sondern auch darum, was bleibt.

#78 mit Maria Eibel: Über das Sterben

18.03.2026, 03:30

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Wir sprechen in dieser Folge darüber, warum es vielen Menschen so schwerfällt, sich mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen, und was sich verändert, wenn wir genau das tun. Maria Eibel gibt berührende Einblicke aus ihrer Arbeit in der Hospizkultur und Palliative Care – und zeigt, was Menschen am Lebensende wirklich brauchen.

Darum geht’s in dieser Folge:

  • Warum wir das Thema Sterben so oft vermeiden
  • Was es bedeutet, sich bewusst auf das Lebensende vorzubereiten
  • Welche praktischen Vorsorgemaßnahmen (z. B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht) wichtig sind
  • Welche emotionalen und zwischenmenschlichen Gespräche wir nicht aufschieben sollten
  • Wovor Menschen am meisten Angst haben – und wie sich diese Ängste verändern
  • Was Sterbende wirklich brauchen – und was weniger hilfreich ist
  • Die Rolle von Angehörigen: begleiten, aushalten, da sein
  • Was Hospizkultur und Palliative Care leisten können
  • Sinnfragen, Abschied und die Idee eines „guten Todes“

Zentrale Gedanken aus dem Gespräch:

Sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen, kann helfen, bewusster zu leben

Viele Ängste verlieren an Gewicht, wenn offen darüber gesprochen wird

Am Lebensende zählen oft Beziehungen, Nähe und unausgesprochene Dinge mehr als alles andere

Es gibt kein „perfektes“ Begleiten – aber echtes Dasein macht den Unterschied

Links:

Hospiz Österreich

Juristisches Wissen für das Lebensende (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Erwachsenenschutzgesetz etc.)

Podcast: Sterben ist das Allerletzte

#77 mit Markus Müller: vom CEO zum Hospizbegleiter, oder wie eine App für Pflegende Angehörige entsteht

16.02.2026, 05:00

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In dieser Episode des Zeitpolster-Podcasts spricht Gernot Juchum-Müller mit Markus Müller über dessen bemerkenswerte Reise vom Europa CEO von Blackberry zum Hospizbegleiter und Gründer der Nui App. Die NUI App ist für pflegenden Angehörigen gemacht und unterstützt diese durch Organisation für alle Familienmitglieder, freunde Nachbarn und Dienste. Bietet aber auch Fachwissen und Unterstützung für Anträge etc. Markus teilt seine Erfahrungen und Einsichten über die Herausforderungen in der Pflege, die Rolle der Digitalisierung und die Bedeutung von menschlicher Verbindung in schwierigen Zeiten. Die Diskussion beleuchtet auch die Funktionen der Nui App, die darauf abzielt, die Pflegeerfahrung zu verbessern und Angehörigen zu helfen, sich in einem komplexen System zurechtzufinden. Markus erzählt sehr persönlich von seinen Wendepunkten und stell kurz sein Buch: Im Angesicht des Lebens vor. Also was passiert, wenn wir das Leben vom Ende her denken.

**Keywords: ** Pflege, Angehörige, Digitalisierung, Nui App, Hospizbegleitung, KI, Markus Müller, Zeitpolster, Pflegeberatung, Lebensqualität

**Themen: **

  • Markus Müller hat eine beeindruckende Karriere hinter sich und wurde dann Hospizbegleiter.
  • Was kann die NUI App und für wen ist diese gemacht.
  • Die Rolle der KI in der Pflege
  • Die Digitalisierung wird in der Pflege oft nicht ausreichend genutzt.
  • Feedback von Nutzern zeigt, dass sie sich weniger allein fühlen.
  • Markus betont die Wichtigkeit, im Angesicht des Lebens zu reflektieren.
  • Die Zukunft der Nui App könnte internationale Expansion beinhalten.

**Links: ** [https://www.nui.care/ ]

Link zum Buch: (https://www.nui.care/)https://shop.haufe.de/prod/im-angesicht-des-lebens?srsltid=AfmBOooKCdW3FqYC4WE0qXMAUCMYk0rMwPQ4l8tF2QxiglA2yGdh2KKBhttps://shop.haufe.de/prod/im-angesicht-des-lebens?srsltid=AfmBOooKCdW3FqYC4WE0qXMAUCMYk0rMwPQ4l8tF2QxiglA2yGdh2KKB)

#76 mit Barbara Füreder: Gesunder Stress im Alltag

14.01.2026, 03:30

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Diese Folge beleuchtet ein Thema, das für unsere Gesundheit eine ganz entscheidende Rolle spielt: Stress. Stress ist nicht nur für Menschen im Arbeitsleben ein Thema, besonders im digitalen Zeitalter, genauso oft im privaten Leben allgegenwärtig. Die psychosoziale Beraterin und körperzentrierte Mentaltrainerin Barbara Füreder erklärt schlüssig und einfach, warum Stress an sich nichts Negatives, jedoch der Umgang damit ausschlaggebend für eine gesunde Lebensweise ist.

  • Was ist Stress?
  • Warum ist das Thema heute so wichtig wie noch nie?
  • Wieso sollte man gerade im Winter etwas langsamer schalten?
  • Ab wann ist Stress negativ oder sogar gefährlich?
  • Wie schaffe ich es, nach Stresssituationen einen gesunden Ausgleich zu schaffen?

Freue dich auf eine sehr hilfreiche und praktische Folge, bei der bestimmt auch für dich interessante Informationen dabei sind!

Übrigens: Auch auf unserer kostenlosen Lernplattform Learn to Care gibt es Kurse zu diesem Themenbereich.

Weitere Links:

Webseite Barbara Füreder

Gesundheitsportal Österreich zum Thema Stress

Weitere Übungen für die Stimulation des Vagus Nervs

#75 mit Bischof Benno Elbs: Über Weihnachten, Sehnsüchte und Erwartungen

15.12.2025, 13:42

Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

In dieser Ausgabe spricht Gernot Jochum-Müller mit Bischof Benno Elbs – Theologe und Bischof, zugleich Psychologe und Psychotherapeut – über den Zauber von Weihnachten, das Ursprüngliche des Festes und den Druck, der in dieser Zeit oft entsteht. Es geht um Erwartungen, Einsamkeit, Achtsamkeit im Advent und darum, wie Weihnachten ganz persönlich Sinn stiften kann – auch für Menschen ohne religiösen Bezug.

Themen dieser Folge

  • Kindheitserinnerungen an Weihnachten: was bleibt, was prägt?
  • Der „Zauber“ von Weihnachten vs. Konsum und Erwartungen
  • Was bedeutet Weihnachten – im Glauben und im Alltag?
  • Warum Weihnachten auch für viele nicht gläubige Menschen wichtig ist
  • Worauf es beim Schenken wirklich ankommt
  • Wie der Bischof selbst feiert – und wem er im Advent besonders Aufmerksamkeit schenkt
  • Die drei großen „Z“: was damit gemeint ist
  • Ein Versuch: einmal keine Weihnachtspost schreiben – und was das ausgelöst hat
  • Einsamkeit, Melancholie, Depression: warum „hinausgehen“ eine wichtige Bewegung ist
  • Beziehungsgeschehen aktiv gestalten: besuchen, anrufen, Verbindung schaffen

Weihnachten als großes Ja zum Menschen: Für Bischof Benno steht Weihnachten dafür, dass sich jeder Mensch nach einem „großen Ja“ zu sich selbst sehnt – und dass Weihnachten genau davon Ausdruck ist.

Ein Satz, der trägt (nach Karl Rahner): Weihnachten heißt, dass Gott sagt: „Ich liebe dich, du Welt. Ich liebe dich, du Mensch.“

Druck von außen ist real: Medien und Wirtschaft erzeugen oft einen gewaltigen Erwartungs- und Konsumdruck – sich dem zu entziehen ist nicht leicht.

Erwartungen im Familienkreis: Friede und Versöhnung werden oft „fix“ erwartet, aber wir sind an Weihnachten dieselben Menschen wie sonst. Gut ist, sich nicht zu überfordern.

Das Ursprüngliche: Weihnachten war – in dieser Perspektive – ein „normaler Tag“: Stall, unterwegs, Volkszählung. Gerade das entlastet und erdet.

Einsamkeit rund um die Feiertage: Verlust, Distanz und auch Nachwirkungen der Coronazeit (nicht besuchen dürfen) spielen hinein. Gleichzeitig betont er: Einsamkeit ist auch (manchmal) eine Entscheidung – und Beziehung braucht Aktivität. Die hilfreiche Bewegung: Nicht im Rückzug bleiben, sondern hinausgehen, anrufen, besuchen – auch wenn es schwerfällt. Daraus kann wieder Beziehung entstehen.

Nicht alles muss an Weihnachten „gelingen“. Weniger Überforderung, mehr Echtheit – und bewusst Beziehung gestalten.