#5 Abschlussarbeiten betreuen und betreut werden – mit Oliver Ruf und Jule Welge
Beschreibung
In dieser Folge spreche ich mit Masterstudentin Jule Welge und meinem Promotionsbetreuer Oliver Ruf über das Geheimnis guter Betreuung.
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1:00 Vorstellung
5:25 Zufällige und proaktiv geschlossene Betreuungsverhältnisse
9:57 „Betreuung […] ist in hohem Maße subjektiv.“
11:00 Strategien für die Betreuungssuche: Auffallen mit Präsenz und Überzeugen mit Texten
14:00 Aufgabe der Betreuungsperson: Interesse ermitteln und eigene Kompetenzen mitedenken
15:04 „Was ist das Zweitliebste?“ – Themenfindung
15:40 Sprechstunden, Feedbackschleifen und Zuspruch – Zwischen Themenfindung und Abgabe
20:53 Das Kolloquium als Gesprächs- und Machtraum
27:00 Sprechstunde, Mail, Sprachnachricht: Formen und Formate der Kommunikation in der Betreuung
31:15 Doktoreltern und der Stall, aus dem man kommt – Machtverhältnisse in der Betreuung
36:04 Disziplinäre Identität
44:05 Ängste nehmen – Konstruktives Feedback und Transparenz in der Notengebung
51:01 Abschied
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Lektüreempfehlung:
Vera Spillner (2023): Sprechstunde Bachelorarbeit und Masterarbeit. In 10 Schritten ohne Stress und Zweifel zum Erfolg bei wissenschaftlichen Arbeiten. Wiesbaden: Springer.
Besonders Kapitel 2, Abschnitt „Das Gespräch mit ihren Betreuuenden suchen“ und Kapitel „7 Schritt 6: Erst- und Zweitbetreuende suchen“.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-41431-3
Hörempfehlung:
Im Wissenschaftspodcast „RE: Nachhaltige Hochschulen“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltige Hochschulen e. V. (DG HochN) könnt ihr euch über weitere hochschulpolitische Themen informieren, die unter anderem auch die Betreuung beeinflussen. In dieser Folge haben wir beispielsweise über das überholte Lehrstuhlsystem bzw. den „Stall“ sowie die veralteten Begriffe „Doktorvater” und „Doktormutter“ gesprochen.
Zum Podcast: https://open.spotify.com/show/4eM3TH6FL0vM71CphSr2JB?si=d317171cdaad4e00