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#8 Auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt bestehen – mit Claudius Clüver
15.04.2026, 06:30
In dieser Folge erzählt mir Claudius Clüver von seinen Erfahrungen als Medienkulturwissenschaftler auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt.
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01:00 Begrüßung und Vorstellung
04:00 „Da bin ich gerade auch ganz stark Lernender.“ – Job- und Disziplinwechsel
07:00 Zufälle und Vitamin B – Zehn Jahre in der Wissenschaft
17:50 „Viel „Ja“ gesagt und nicht „Nein“ gesagt” – Möglichkeiten und Grenzen
23:00 „Man muss auch nicht alles kommentieren.“ – Harmonie und Konfrontation
29:40 Aussteigen oder nicht?
33:00 „Nächstes Jahr wird sie fertig.“ – Doktorarbeit unterschätzt?
41:00 Freiheit, Finanzen, Haltung – Vor- und Nachteile befristeter Verträge
50:00 Öffentlichkeitsarbeit, Erwachsenenbildung, Gründung – andere Karrierepfade?
53:30 Verabschiedung
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Lektürehinweis:
Kommission für gute Arbeit in der Wissenschaft: Was kostet es, in der Wissenschaft zu arbeiten?. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, Jg. 18 (2026), Nr. 1, S. 120-130. http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24723
#7 Eine Konferenz besuchen – mit Anna-Lena Oltersdorf
04.03.2026, 11:45
In dieser Folge spreche ich mit Doktorandin Anna-Lena Oltersdorf über eine Form des Zusammenkommens in der Wissenschaft: die Konferenz. Welche Funktionen hat eine Konferenz, wie verhält man sich dort und worum geht es da eigentlich? Unsere Überlegungen entwickeln wir rückblickend auf die Mega-Konferenz EASST-4S 2024 Amsterdam: „Making and Doing Transformations“. Einen visuellen Eindruck der Konferenz gibt es hier: https://easst.net/conference/easst4s2024/gallery/
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01:30 Vorstellung
02:40 Wie entdecke ich die richtigen Konferenzen für mich? - Mailinglisten, Newsletter und Social Media
06:00 Die Konferenz als Community-Event
08:00 Die Konferenz als Instrument der Selbstverortung
10:00 Funktionen: Überblick, Fachpolitik, Networking und Platzierung eigener Themen
12:20 Wie funktioniert Netzwerken?
19:00 Wie komme ich auf eine Konferenz? – Call for Abstracts und Review-Prozesse
22:00 Wie bereite ich mich auf eine Konferenz vor?
25:00 Feedback-Kulturen auf kleinen und große Konferenzen
30:00 Nutzen und diffuse Effekte der Konferenz
33:00 Die Konferenz als Festival: Food Trucks, STS-Bingo, Forest Festival, Kunstausstellung
37:50 Vernetzungs-Tipp: Für die Konferenz verabreden
40:00 Verabschiedung und Zusammenfassung
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Ein paar Einordnungen und Meinungen zum Thema Eventisierung der Wissenschaft findet ihr hier:
#6 Authentisch und innovativ lehren – mit Oliver Ruf, Monika Wolting und Stephan Wolting
04.02.2026, 03:00
In dieser Folge sind Monika Wolting, Professorin im Fach Germanistik, und Stephan Wolting, Professor für interkulturelle Kommunikation, zu Gast im Labor Medienästhetik an der H-BRS. Sie erzählen meinem Promotionsbetreuer Oliver Ruf und mir von ihren Leherfahrungen sowie von den strukturellen und kulturellen Unterschieden zwischen der Lehre in Polen und Deutschland.
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00:50 Begrüßung und Vorstellung
4:00 Räume, Formate und Stile der Lehre
14:20 Duzen und Siezen – Nähe und Distanz?
27:25 Interaktivität und Spiele in der Lehre
30:50 Authentizität – den eigenen Lehrstil finden
33:40 Kurzstreckenläufer, Langstreckenläufer und der Mut zur Lücke – die eigene Pace finden
41:55 „Das Unseminar“ – innovative Lehrexperimente
46:00 „Ich denke mal, dass es in den Geisteswissenschaften nicht mehr auf die Information ankommt. Sondern wir sind immer mehr Moderatoren, selbst Lernende.“ – Diskursivität schaffen
51:20 Innovative Lehrformate
56:15 Abschied
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Lektüreempfehlung:
Nerea Vöing (2025): Praxishandbuch Hochschullehre I. Grundlagen, Methoden und Lehrformate. Stuttgart: utb.
Nerea Vöing (2025): Praxishandbuch Hochschullehre II. Bewertung, Digitalisierung und Barrierefreiheit. Stuttgart: utb.
#5 Abschlussarbeiten betreuen und betreut werden – mit Oliver Ruf und Jule Welge
07.01.2026, 16:26
In dieser Folge spreche ich mit Masterstudentin Jule Welge und meinem Promotionsbetreuer Oliver Ruf über das Geheimnis guter Betreuung.
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1:00 Vorstellung
5:25 Zufällige und proaktiv geschlossene Betreuungsverhältnisse
9:57 „Betreuung […] ist in hohem Maße subjektiv.“
11:00 Strategien für die Betreuungssuche: Auffallen mit Präsenz und Überzeugen mit Texten
14:00 Aufgabe der Betreuungsperson: Interesse ermitteln und eigene Kompetenzen mitedenken
15:04 „Was ist das Zweitliebste?“ – Themenfindung
15:40 Sprechstunden, Feedbackschleifen und Zuspruch – Zwischen Themenfindung und Abgabe
20:53 Das Kolloquium als Gesprächs- und Machtraum
27:00 Sprechstunde, Mail, Sprachnachricht: Formen und Formate der Kommunikation in der Betreuung
31:15 Doktoreltern und der Stall, aus dem man kommt – Machtverhältnisse in der Betreuung
36:04 Disziplinäre Identität
44:05 Ängste nehmen – Konstruktives Feedback und Transparenz in der Notengebung
51:01 Abschied
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Lektüreempfehlung:
Vera Spillner (2023): Sprechstunde Bachelorarbeit und Masterarbeit. In 10 Schritten ohne Stress und Zweifel zum Erfolg bei wissenschaftlichen Arbeiten. Wiesbaden: Springer.
Besonders Kapitel 2, Abschnitt „Das Gespräch mit ihren Betreuuenden suchen“ und Kapitel „7 Schritt 6: Erst- und Zweitbetreuende suchen“.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-41431-3
Hörempfehlung:
Im Wissenschaftspodcast „RE: Nachhaltige Hochschulen“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltige Hochschulen e. V. (DG HochN) könnt ihr euch über weitere hochschulpolitische Themen informieren, die unter anderem auch die Betreuung beeinflussen. In dieser Folge haben wir beispielsweise über das überholte Lehrstuhlsystem bzw. den „Stall“ sowie die veralteten Begriffe „Doktorvater” und „Doktormutter“ gesprochen.
Zum Podcast: https://open.spotify.com/show/4eM3TH6FL0vM71CphSr2JB?si=d317171cdaad4e00
#4 Die Dr.-Arbeit verteidigen – mit Vanessa Mai und Andreas Sieß
03.12.2025, 11:15
In dieser Folge erzählen mir Vanessa Mai und Andreas Sieß, wie der Tag der Vertedigung bei ihnen ablief, wie sie mit Anspannungen umgegangen sind und welchen Einfluss der Verteidigungsprozess auf ihre Entwicklung als Wissenschaftler*in hatte.
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1:00 Vorstellung
4:00 Nervosität, Bier und Sport: die Tage und Nächte davor
9:00 Räume, Rituale und Abläufe: der Tag der Verteidigung
12:40 Umgang mit Fragen aus dem Publikum
16:00 Der Doktorhut als Ritual
18:38 „Ab jetzt ist serious business.“ – Disputationseröffnung und der Switch im Raum
23:00 Vom „Diss-Modus“ zurück zum „normalen Leben“
28:00 Einreichen, Verteidigen, Veröffentlichen, den Dr.-Titel tragen - Zeithorizonte und strategische Überlegungen
32:50 „Dr. designatus“ – vorläufig Dr.
36:00 Prägende Erfahrungen: „Ich bin einfach Expertin für mein Thema.“
39:25 Prägende Erfahrungen: „Ich bin jetzt einfach Wissenschaftler genug.“
41:50 Abschied