OpenAI-Modelle hacken andere KI-Firma – nur ein Missgeschick? / Weg von Software: Private Equity setzt auf Industrie
Beschreibung
Ein KI-Modell bricht aus einer eigentlich abgeschotteten Umgebung aus, verschafft sich Zugang zum Internet und führt einen Hackerangriff aus. Ein Szenario, das an die Warnungen vor Anthropics Modell Claude Mythos erinnert, soll jetzt beim Konkurrenten OpenAI eingetreten sein.
Demnach sollen sich zwei KI-Modelle des Unternehmens im Rahmen eines Sicherheitstests selbstständig aus der Testumgebung befreit haben – und in die Infrastruktur des Wettbewerbers Hugging Face eingedrungen sein. Bereits vergangene Woche hatte der weitverbreitete KI-Dienst davon berichtet, Opfer eines großangelegten Hackerangriffs geworden zu sein. Nun räumte OpenAI ein, hinter dem Angriff zu stecken.
Aber war das Ganze nur ein bedauerliches Missgeschick – oder steckt noch mehr hinter diesem Sicherheitsvorfall? Branchenexperten äußern einen Verdacht. Was sie OpenAI vorwerfen, erklärt Stephan Scheuer, der Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, im Podcast.
OpenAI-KI attackiert Konkurrenz – Kritiker sieht „Panik-Werbung“
Außerdem: Der Markt für Fusionen und Übernahmen steuert auf ein Rekordjahr zu. Doch ausgerechnet die Softwarebranche, die jahrelang zu den Lieblingen der Finanzinvestoren zählte, bleibt dieses Mal außen vor. Der Grund ist der rasante Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Beteiligungsgesellschaften investieren derzeit lieber in traditionelle Industrien. Wie es zu diesem Comeback der „Old Economy“ kam und inwieweit die Abkehr der Private-Equity-Investoren von der Softwarebranche auch ein Warnsignal für Privatanleger sein könnte, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteurin Hannah Krolle.
Abkehr vom Tech-Hype – Investoren setzen auf bewährte Industrien
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Migo Fecke
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