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Antihormonelle Therapie
02.04.2026, 05:00
Wirkung, Nebenwirkung & Unterstützung
Die antihormonelle Therapie ist für viele Patientinnen ein zentraler Bestandteil der Krebsbehandlung – und gleichzeitig eine der herausforderndsten.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
- Was antihormonelle Therapie genau ist und wann sie eingesetzt wird
- Welche Medikamente (z. B. Tamoxifen, Aromatasehemmer, Zoladex) zum Einsatz kommen
- Warum die Therapie oft viele Jahre dauert
- Welche Nebenwirkungen auftreten können – und wie man damit umgeht
- Welche Strategien helfen, die Lebensqualität zu erhalten
Unsere Expertinnen: Agnes Knoop-Höhler & Dr. Christine Dörffling (Fachärztinnen für Gynäkologie, Hamm Klinik Nordfriesland)
Hilfreiche Infos Deutsche Krebshilfe → www.krebshilfe.de Krebsinformationsdienst → www.krebsinformationsdienst.de Mamma Mia! → www.mammamia-online.de mamazone e.V. → www.mammazone.de
Selbsthilfe
05.03.2026, 06:00
"Brauch ich nicht - oder vielleicht doch?"
Viele Menschen denken bei Selbsthilfe zuerst an Stuhlkreise, Kaffeeklatsch oder endloses Jammern. Und vielleicht ging es euch wie unserer heutigen Gästin Sandra: „Selbsthilfe? Das brauche ich nicht.“
Doch was passiert, wenn man seine Meinung ändert?
In dieser Folge sprechen wir mit Sandra Austinat, Selbsthilfe-Coach und Vorstandsmitglied der FSH, über ihren ganz persönlichen Weg: von der eigenen Krebserkrankung über anfängliche Vorbehalte bis hin zu ihrem heutigen Engagement in der Selbsthilfe.
Wir sprechen darüber,
- welches Bild viele Menschen von Selbsthilfe haben – und warum es oft nicht mehr zeitgemäß ist
- wie moderne Selbsthilfe heute wirklich aussieht
- warum der Austausch mit anderen Betroffenen eine Kraft entfalten kann, die kein medizinisches System allein leisten kann
- für wen Selbsthilfe geeignet ist – und wo ihre Grenzen liegen
- wie ein Treffen konkret abläuft (und ob man dort auch einfach nur zuhören darf)
- welche digitalen Angebote es gibt
- und warum Gemeinschaft Mut machen und Halt geben kann, gerade auch Jahre nach der Therapie
Mehr zur Frauenselbsthilfe Krebs (FSH): Informationen zu Gruppen vor Ort und digitalen Angeboten findet ihr unter: https://www.frauenselbsthilfe.de
Radfahrgruppe RAD-aktiv https://www.frauenselbsthilfe-nrw.de/gruppen-vor-ort/dortmund-rad-aktiv/
Gruppe Essen: Chor für's Leben https://www.frauenselbsthilfe-nrw.de/gruppen-vor-ort/essen-chorfuersleben/
Netzwerk Leben mit Metastasen https://www.frauenselbsthilfe.de/angebote/netzwerk-leben-mit-metastasen.html
Netzwerk Männer mit Brustkrebs https://www.frauenselbsthilfe.de/kontakt/netzwerk-maenner-mit-brustkrebs.html
Schwerbehinderung nach Krebs
08.01.2026, 06:00
Zwischen Tabu, Teilhabe und Nachteilsausgleichen
„Schwerbehindert – das klingt doch nach etwas ganz anderem…“ „So einen Ausweis will ich nicht…“ „Was sollen denn die Leute denken?“
Der Begriff Schwerbehinderung sorgt bei vielen Krebspatienten für Unbehagen – und leider auch für viel Unwissen. Dabei ist ein Schwerbehindertenausweis kein Makel, sondern ein offizielles Hilfsmittel, um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu unterstützen – rechtlich, finanziell und ganz praktisch im Alltag.
In dieser Folge sprechen wir mit Irene Bockstaller, Dipl. Sozialpädagogin und Sozialberaterin in der Hamm Klinik Park Therme in Badenweiler und klären:
- Was bedeutet eigentlich „schwerbehindert“ im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung?
- Welche Rechte, Vorteile und Nachteilsausgleiche bringt der Ausweis mit sich?
- Und: Wie läuft der Antrag – in der Reha und auch später zu Hause?
- Diese Folge will mit Tabus aufräumen, Hintergründe erklären und ganz konkret helfen.
In dieser Folge erfährst du:
- Warum das Wort Schwerbehinderung oft falsch verstanden wird
- Wann und warum Krebspatienten Anspruch auf den Ausweis haben
- Welche Vorteile und Rechte mit dem Ausweis verbunden sind (z. B. Steuerfreibeträge, Kündigungsschutz, Zusatzurlaub, Rentenvorteile etc.)
- Wie der Antrag funktioniert – während der Reha mit Unterstützung oder später von zu Hause
- Was häufige Fehler sind – und worauf du unbedingt achten solltest
Weiterführende Informationen:
Schwache Blase
04.12.2025, 06:00
Wenn der Alltag zur Herausforderung wird
Eine schwache Blase ist kein seltenes Phänomen – aber ein großes Tabuthema. Viele Menschen sind betroffen, ob nach einer Operation, einer Geburt, einer chronischen Erkrankung oder einer Krebstherapie. Und doch kostet es oft Überwindung, darüber zu sprechen.
In dieser Folge räumen wir mit Scham und Unsicherheit auf: Wir sprechen mit dem Urologen und ärztlichen Direktor Dr. Wilfried Hoffmann darüber,
- wie Inkontinenz entsteht,
- welche Hilfsmittel wirklich helfen,
- wer sie verordnet und bezahlt –
- und wie Betroffene im Alltag wieder mehr Sicherheit gewinnen können.
Wir klären, was medizinisch möglich ist, welche Rolle Beckenbodentraining spielt, wie man das passende Hilfsmittel findet und welche Unterstützung es in der Reha gibt.
Denn: Inkontinenz ist nicht peinlich – sondern behandelbar. Und vor allem: Ihr seid nicht allein.
Die Angst vorm Rezidiv
06.11.2025, 06:00
Umgang mit der unsichtbaren Belastung
Viele Menschen denken: Nach der Chemotherapie, nach der Operation, nach der Bestrahlung, nach der Reha – da müsste doch wieder alles gut sein. Der Tumor ist weg, die Behandlung abgeschlossen, der Alltag beginnt langsam wieder. Und doch ist da oft ein Schatten, der bleibt. Ein stiller Begleiter. Eine Frage, die sich nicht so leicht abschütteln lässt:
Was, wenn der Krebs zurückkommt?
Diese Angst ist nicht irrational. Sie ist nicht übertrieben. Und sie ist auch kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil – sie ist völlig menschlich. Denn wer einmal mit einer so existenziellen Diagnose konfrontiert war, kann die Unbeschwertheit nicht einfach per Knopfdruck zurückholen.
Darüber sprechen wir mit Martina Jungmann, Diplompsychologin, Psychoonkologin, Fachpsychologin für Rehabilitation, Psychotherapeutin und Leitung der psychosozialen Abteilung in der Hamm Klinik Nahetal.
In dieser Folge erfährst du: • Warum Rückfallangst völlig normal – aber auch belastend sein kann • Welche typischen Auslöser es gibt (z. B. Kontrolltermine, Schmerzen, Jahrestage) • Wie du mit Gedanken wie „Was, wenn…?“ besser umgehen kannst • Welche Strategien aus der Psychoonkologie helfen • Wie Angehörige unterstützen können • Warum es keinen „richtigen“ Umgang mit Angst gibt – aber viele hilfreiche • Und: Wie du lernst, der Angst nicht das letzte Wort zu überlassen
Weiterführende Informationen:
- Entspannungskurse der Krankenversicherungen
- Krebsinformationsdienst in Heidelberg
- Krebsberatungsstellen
- Seite an Seite – eine gynäkologische Krebserkrankung in der Partnerschaft gemeinsam bewältigen: Ein Ratgeber für Paare von Tanja Zimmermann, Nina Heinrichs,
- MBSR-Achtsamkeitskurse