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Das Lied der Deutschen und seine Geschichte
04.04.2026, 03:55
Tapfer singen Kanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Berlins Regierender Bürgermeister Walter Momper und SPD-Ehrenvorsitzender Willy Brandt am 10. November 1989, einen Tag nach dem Mauerfall, gegen einen Orkan gellender Pfiffe an: "Einigkeit und Recht und Freiheit …" Aber sie haben keine Chance. Das Volk vor dem Schöneberger Rathaus will das Lied an diesem Abend nicht hören. Die Kakofonie geht durch alle Nachrichtensendungen und sorgt für einen schiefen Ton in aller schwarz-rot-goldenen Euphorie. Mit ihrem ureigenen Lied, so scheint es, haben einige Deutsche nie ihren Frieden gemacht. Auch als die Mauer fällt und Berlin und das ganze Land wieder eins werden.
Die Deutschen und ihre Hymne – das ist eine lange, komplizierte und faszinierende Geschichte, der sich die neue Folge von "Wie war das noch mal?" vor allem musikalisch nähert: Wir begeben uns auf die Spuren der Reise, die das "Lied der Deutschen" bis heute zurückgelegt hat, und hören immer wieder hin: Von Wien um 1800, als Joseph Haydn die Melodie ersann – wenn auch zu einem ganz anderen Zweck –, bis auf die Insel Helgoland, wo Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 die bald berühmten und später berüchtigten drei Strophen dichtete.
Wir fragen, was das Lied den Deutschen bedeutete, als es noch keine Hymne war – und was der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert erreichen wollte, als er es 1922 zum Nationalgesang erkor. Wir blicken auch auf die Zeit des Nationalsozialismus, als "Deutschland, Deutschland über alles" allenthalben als chauvinistische Drohung skandiert wurde und zur Begleitmusik von Pogrom, Angriffskrieg und Holocaust wurde. Und schließlich diskutieren wir die Frage: Haben wir Deutschen eigentlich kein anderes Lied in petto?
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Für unseren Podcast haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen wollen:
- Jörg Koch: "Einigkeit und Recht und Freiheit. Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2021
- Kurt Reumann: "Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Frank & Timme Verlag, Berlin 2024
- Bernt Ture von zur Mühlen: "Hoffmann von Fallersleben. Biographie", Wallstein Verlag, Göttingen 2010
Wir möchten uns sehr herzlich bei den sogenannten Liedarchäologen Stephan Höning und Joachim Seltmann bedanken, die uns ihre Aufnahmen des "Liedes der Deutschen" und "Was ist des Deutschen Vaterland" zur Verfügung gestellt haben. Die beiden geschichtsbegeisterten Lehrer spielen historische Lieder ein und erzählen dazu die Geschichten, die sich in Texten und Melodien verbergen. Auf ihrer Internetseite sind viele davon zu sehen und zu hören, man findet sie auch bei YouTube.
Bedanken wollen wir uns auch bei dem Komponisten und Musiker Örnólfur Eldon Thórsson, der uns seine Version der Melodie des Liedes "Freiheit" von Marius Müller-Westernhagen auf dem E-Piano eingespielt hat.
Das "Trizonesien-Lied" stammt im Original vom bekannten Kölner Karnevalisten Karl Berbuer, der auch eine Reihe weiterer bekannter Karnevalsschlager gedichtet hat, wie zum Beispiel "Heidewitzka, Herr Kapitän". Hintergründe zum Song und zum Künstler gibt es hier.
Tonaufnahmen von Sitzungen des Parlamentarischen Rats 1948/49, unter anderem die Gesangseinlage "Ich hab mich ergeben" vom 23. Mai 1949, gibt es hier.
Unsere in der Sendung erwähnte Folge zum Parlamentarischen Rat und der Geburt des Grundgesetzes finden Sie hier.
Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.
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Die Macht der Siedler: Israel und das Westjordanland
28.02.2026, 05:00
Unter einem Vorwand reist der Rabbi Moshe Levinger im April 1968 nach Hebron. Etwa 60 Mitstreiter begleiten ihn in diese Stadt im Westjordanland, das Israel im Vorjahr besetzt hat. Sie sind unterwegs in heiliger Mission: Vor Ort erklären sie sich zur "ersten Gruppe von Siedlern, die gekommen ist, die jüdische Gemeinde in Hebron zu erneuern". Denn sie betrachten das Westjordanland als Teil des Territoriums, das Gott den Juden verheißen hat. Und bald entsteht dort am Rand von Hebron eine der ersten jüdischen Siedlungen.
Heute sind die Siedler politisch so einflussreich wie nie zuvor – und gelten als eine der großen Hürden für einen Frieden mit den Palästinensern. Im Schatten des Gazakrieges eskaliert zunehmend auch im Westjordanland die Gewalt. Immer rücksichtsloser treibt die israelische Regierung dort die Besiedelung voran und damit in den Augen von Kritikern eine faktische Annexion.
In unserer neuen Sendung zeichnen wir die Geschichte dieser Siedlerbewegung nach, seit ihren Anfängen 1967, als Israel im Sechstagekrieg Besatzungsmacht wurde und plötzlich die Kontrolle über das Westjordanland erlangte. Der Historiker Moshe Zimmermann ordnet für uns ein, wie radikalreligiöse Aktivisten wie Levinger dort auf eigene Faust Fakten schafften und die Politik unter Zugzwang setzten. Damals begannen auch säkulare Israelis, die Ziele der Siedler zu unterstützen. Es war die Beinahe-Niederlage im Jom-Kippur-Krieg sieben Jahre nach diesen Anfängen, die der Siedlerbewegung einen entscheidenden Schub verschaffte.
Wir nehmen das Jahr 1977 in den Blick, als der konservative Likud-Block erstmals an die Macht gelangte. Nun forcierte die israelische Regierung selbst die systematische Besiedlung des Westjordanlandes, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht. Wir berichten von der Rebellion der Siedlerbewegung gegen den Friedensprozess der 1990er-Jahre und von den Terroranschlägen, die Siedler und Palästinenser gegeneinander verübt haben. Außerdem fragen wir: Wer sind die rechtsextremen Siedler, die heute als Minister Benjamin Netanjahus Kabinett angehören? Steht eine offizielle Annexion des Westjordanlandes bevor? Und ist eine Zweistaatenlösung durch die etwa 700.000 Siedler inzwischen unmöglich geworden? Unser aktuelles Heft "Israel und Palästina" bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.
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Für unsere Sendung haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen möchten:
Idith Zertal, Akiva Eldar: Die Herren des Landes. Israel und die Siedlerbewegung seit 1967, München 2007
Sara Yael Hirschhorn: City on a Hilltop. American Jews and the Israeli Settler Movement, Cambridge, Massachusetts 2017
Moshe Zimmermann: Niemals Frieden? Israel am Scheideweg, Propyläen Verlag, Berlin 2024
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Die Hamas: Terror gegen Israel
31.01.2026, 04:55
Beinahe hätte eine Coladose die Geschichte des Nahen Ostens verändert, auf jeden Fall die Geschichte der Hamas. Es passiert am 24. September 1997 in Amman, der Hauptstadt Jordaniens: Ein Kommando des israelischen Geheimdienstes Mossad versucht, Chalid Maschal zu töten, damals einer der Anführer der Terrororganisation. Zwei Agenten attackieren ihn mit Gift. Um den Angriff zu tarnen, spritzen sie mit einer geschüttelten Coladose umher. Aber Maschal bemerkt sie, die Angreifer fliehen, werden gefasst und verhaftet. Der Vorfall löst eine politische Krise aus, an deren Ende Israel Maschal mit einem Gegengift das Leben retten und den inhaftierten Hamas-Gründer Scheich Ahmed Jassin freilassen muss. Der Angriff ist misslungen.
In unserer neuen Sendung zeichnen wir den Aufstieg der Hamas nach, die seit ihrer Gründung 1987/88 zum gefährlichsten Gegner Israels aufgestiegen ist und zum Rivalen der Fatah-Bewegung des Palästinenserführers Jassir Arafat. Mit dem Historiker und Journalisten Joseph Croitoru sprechen wir darüber, wie aus einer ursprünglich religiösen Vereinigung, die als Ableger der Muslimbrüder entstand, während der ersten Intifada Anfang der Neunzigerjahre die bewaffnete Hamas wurde, die Israel seitdem mit Terror attackiert. In den Neunzigerjahren, als Jassir Arafat und Israels Regierungschef Izchak Rabin Frieden schlossen, waren es vor allem die Kassam-Brigaden der Hamas, ihr militärischer Arm, der mit Selbstmordattentaten den Friedensprozess beenden wollte.
Wir rekapitulieren, wie und warum Israel die Gruppe anfangs in den Achtzigerjahren, gewähren ließ, welch ambivalenten Kurs vor allem der Langzeitpremier Benjamin Netanjahu, aber auch sein Parteikollege Ariel Scharon gegenüber der Gruppe einschlug – bis die Organisation seit 2007 im Gazastreifen ein islamistisches Regime errichtete. Seitdem kommt es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die 2023 im Terrorangriff auf Israel und dem anschließenden Gazakrieg eskalierten.
Wir fragen zudem, wie stark die Hamas heute unter den Palästinensern ist; was sie von der Fatah unterscheidet, die Jassir Arafat lange anführte, bis Mahmud Abbas ihm nachfolgte. Wir wollen schließlich wissen: Gibt es einen Frieden nur ohne die Hamas? Oder nur mit ihr?
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Für unsere Sendung haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen möchten:
Joseph Croitoru – Die Hamas. Herrschaft über Gaza. Krieg gegen Israel, München 2024
Michael Brenner – Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates, München 2023
Moshe Zimmermann – Niemals Frieden? Israel am Scheideweg, Berlin 2025
Ronen Bergman – Der Schattenkrieg. Israel und die geheimen Tötungskommandos des Mossad, München 2018
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Eine Ankündigung
13.01.2026, 10:55
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Im Geist der Wehrmacht? Wie vor 70 Jahren die Bundeswehr entstand (Teil 1)
25.10.2025, 03:55
Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz versammelt. Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich angekündigt. Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als großen Erfolg verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs darf die Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene Streitkräfte aufstellen. Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden und Westdeutschland mit wenigen Einschränkungen wieder souverän. "Soldaten", hebt Adenauer in seiner Ansprache an die noch namenlose Truppe an: "Sie stehen vor einer Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit und Probleme der Gegenwart besonders schwierig ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen, dass Sie in treuer Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das über allem stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den Frieden zu sichern."
Den "Schatten der Vergangenheit", die über der Gründung der Bundeswehr liegen, spüren wir in diesem ersten Teil unserer Doppelfolge von "Wie war das noch mal" nach. Denn deutsche Soldaten nur wenige Jahre nach Kriegsende, das bedeutet zwangsläufig, dass man beim Aufbau der Streitkräfte auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber wie viel Wehrmacht genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage zu beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen, zwei ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee mitmischen und die bald Führungsposten in der neuen Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen von der geheimen Schnez-Truppe, einer Schattenarmee ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die gegen den Kommunismus kämpfen wollte, und davon, wie der Wehrmachtsveteran Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild entwirft, das den Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis heute prägt. Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre: Bevor die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die Alliierten über eine europäische Armee.
Der zweite Teil dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten nach der Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende neue Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe, darüber haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister geschieden.
Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie unsere Arbeit unterstützen können.
Auch das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte dreht sich um die Geschichte der Bundeswehr seit ihrer Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die seit Putins zweitem Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die Tagesordnung zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass es in der Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde aus einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun auch wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej Motz, dessen Geschichte unser Heft erzählt.
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