Digitale Souveränität: Ein Wegweiser zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
Beschreibung
Wenn in Europa das Buzzword der Digitalen Souveränität fällt, dann ist meist von der Fähigkeit von Staaten und Unternehmen die Rede, Technologien und Daten eigenmächtig steuern und kontrollieren zu können. Digitale Souveränität steht aber nicht nur für technologische Unabhängigkeit in einem geopolitischen Kontext. Für Unternehmen geht es bei der Gestaltung einer souveränen digitalen Architektur vor allem um das Miteinander von Autonomie und Innovation – und letztlich um die eigene Wettbewerbsfähigkeit.
„Digitale Souveränität ist kein statischer Zustand, sondern ein Designprinzip, das sich mit regulatorischen Anforderungen und technologischen Entwicklungen weiterentwickeln muss“, sagt Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich. Im Podcast thematisiert er die Eckpfeiler einer souveränen Digitalarchitektur in Unternehmen und skizziert die Herausforderungen, die mit den Chancen von künstlicher Intelligenz einhergehen. Ein Gespräch über den Irrweg von Sovereign Washing, die Notwendigkeit von technologischer Selbstbestimmung und Leadership sowie einen Transformationsprozess, der für Unternehmen nachhaltige Resilienz im Sinne einer intelligenten Anpassungsfähigkeit sicherstellen soll.
Zur Person Seit Oktober 2021 führt Marco Porak IBM Österreich und verbindet in dieser Rolle internationale Erfahrung mit einer starken Verwurzelung im österreichischen Markt und mehr als zwei Jahrzehnten Unternehmenszugehörigkeit. Seit 1. Juni 2026 ist er zudem Präsident der Amerikanischen Handelskammer AmCham Austria.