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Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)
11.05.2026, 15:06
Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400 Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast.
Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans.
Außerdem im Update:
Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw, um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen.
Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt, die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind: Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.
Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im Jahr an.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU verbessern
Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab
Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel
Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem İmamoğlu
Türkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler Stadtverwaltung festgenommen
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine
Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über Rüstungskooperation in die Ukraine
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Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?
11.05.2026, 03:55
Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder vermitteln könnte.
Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X der ZEIT.
Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen
Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig
Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie
Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer?
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Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?
10.05.2026, 04:00
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus Teneriffa.
Viele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.
Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiff
Hantavirus: Spanien will Gäste des Kreuzfahrtschiffs auf Kanaren versorgen
Hantavirus-Ausbruch: Wie groß ist das Risiko, wenn die »Hondius«-Passagiere von Bord gehen?
Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit Hantavirus nicht aus
Hantavirus: WHO bestätigt sechs Hantavirusfälle nach Kreuzfahrt
Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut gering« ein
Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!
Ifo Institut: Deutsche Industrie sieht Wettbewerbsfähigkeit auf Rekordtief
Made in Germany: Deutsche Exporte im März leicht gestiegen
Serie: Wo Deutschland noch funktioniert
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Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?
09.05.2026, 03:55
81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt, fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, zusammen.
Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind.
Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
80 Jahre Kriegsende: Steinmeier beklagt »doppelten Epochenbruch«
Sowjetische Denkmäler: Kann das so stehen bleiben?
80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung
Russland: »Zwischen Deutschen und Russen gibt es eine Fixierung«
Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft
Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán
Ungarn: Nun soll Orbáns System weichen
Parlamentswahl in Ungarn: Tisza-Partei von Péter Magyar baut Mehrheit nach Endauszählung aus
Ungarn: Magyar spricht mit EU-Vertretern über eingefrorene Milliarden
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Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)
08.05.2026, 15:09
1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten – freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein.
Deutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43 Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als 350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136 Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine Regierungskrise droht.
Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen Hinweis auf den Beginn einer Pandemie.
Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein?
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel, Jannis Carmesin
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Entlastungsprämie: Bundesrat verweigert 1.000-Euro-Entlastungsprämie die Zustimmung
Entlastungsprämie: Grüne sehen in Bundesratablehnung Schwäche des Kanzlers
Großbritannien: Labourpartei erleidet schwere Verluste bei britischen Kommunalwahlen
Regionalwahlen in Großbritannien: Herzkammer-Infarkt
Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut gering« ein
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