Tim Gabel

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Wissenschaftsjournalismus und Neue Medien

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Das Ergebnis

22.08.2018, 08:40

Projektarbeit Tagesspiegel Newsletter „Leute“

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An der Glastür zum großen Konferenzsaal hängt die Übersicht zu den Erscheinungstagen der „Leute“-Newsletter. Nur wenn alle mitmachen, kann das Projekt richtig erfolgreich sein. Foto: Tim Gabel

Zu Zeiten der Medienkrise steht der schnöde Mammon ja oft im Mittelpunkt: Die Gretchenfrage ist also: Kann man mit einem bzw. mit zwölf lokalen Newslettern Geld verdienen? Ist der Aufwand gerechtfertig, den der Tagesspiegel betreibt? Vorab: eine einfache Antwort ist hier schwierig. Fest steht: Man kann direkt Geld mit diesem Produkt verdienen. Anders als zum Beispiel bei den Whatts-App-Nachrichten des Tagesspiegel, die nur als Teaser für das Online-Angebot dienen, gibt „Leute“ den Werbekunden die Möglichkeit im Newsletter Anzeigen zu schalten. Der Newsletter ist mehr als ein langer Teaser, erklärt Markus Hesselmann:<...

Die Redaktion

21.08.2018, 22:20

Projektarbeit Tagesspiegel Newsletter „Leute“

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Ein guter Newsletter ist Teamarbeit und wenn er ein Mehrwert für das ganze Medienhaus darstellen soll, sind viele Redaktionsmitglieder beteiligt. Foto: Tim Gabel

Wie viele Kapazitäten, also Redakteure, braucht man, um Nutzerinnen und Nutzern ein interessantes Produkt anzubieten, dass einen Mehrwert für die Leser bietet und sie dazu animiert auch andere Produkte des Mediums zu nutzen. Eine klare Antwort gibt es dazu nicht, aber eine mathematische Näherung. Wenn man ein Anzahl von n-Newslettern hat braucht man mindestens 2 + 1/n Redakteure, die nicht unbedingt Vollzeit an dem Newsletter arbeiten, aber doch regelmäßig. Zur Auflösung der mathematischen Gleichung kommen wir gleich. Zuerst erklärt Markus Hesselmann, Verantwortlicher für das Newsletter-Projekt Tagesspiegel „Leute“, wie das Modell beim Tagesspiegel aussieht:

Das Produkt

21.08.2018, 20:20

Projektarbeit Tagesspiegel Newsletter „Leute“

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Wer einen guten Newsletter produzieren will, braucht fünf Zutaten und im besten Fall ein gut funktionierendes Content Mangagement System. Foto: Tim Gabel

Einen richtig schlechten Newsletter zu machen ist wesentlich einfacher, als einen richtig guten Newsletter zu produzieren, so viel sei verraten. Und: Man erzielt mit einem schlechten Newsletter, genau das Gegenteil von dem, was man erreichen will: Leser fühlen sich genervt und verbannen die Marke für immer aus ihrem Postfach. Deshalb ist Qualität so wichtig. Das erste, was ich bei meinem Redaktionsbesuch im Gespräch mit Markus Hesselmann, dem Projektleiter Tagesspiegel Newsletter „Leute“, lerne, ist das Rezept für schlechte Newsletter. Das Stichwort ist „Automatisierung“, also etwa Newsletter die automatisch von einem Algorithmus aus den Inhalten der Tageszeitungs-Homepage erstellt werden. ...

Die Strategie

21.08.2018, 15:12

Projektarbeit Tagesspiegel Newsletter „Leute“

Redaktionskonferenz
Die Strategen des Tagesspiegels setzen auf Qualität, Exklusivität und Digitalisierung. In die Redaktion wurde investiert und sogar Personal aufgestockt. Foto: Tim Gabel

Die Ausgangslage ist beim Tagesspiegel ähnlich wie bei allen anderen Medienhäusern in Deutschland auch. Zwar konnte die IVW-Auflage in den letzten Jahren leicht gesteigert werden (durch das gut laufende E-Paper) und die Werbeerlöse sind wieder gestiegen, wenn man sich aber den Zehn-Jahres-Trend anschaut, dann kämpft das Medienhaus ebenfalls mit einem Anzeigenverlust und sinkenden Einnahmen und „braucht die Anlehnung“ an die DvH Medien GmbH also den Dieter-von-Holtzbrinck-Verlag, sagt Sebastian Turner, Herausgeber des Tagesspiegels: