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#97 MARCUS O.ROSENMÜLLER, Regisseur und Drehbuchautor, Jahrgang 1963
09.07.2026, 23:08
Tanja Valérien spricht mit dem Regisseur und Drehbuchautor MARCUS O.ROSENMÜLLER, Jahrgang 1963
Tanja Valérien spricht in ihrer 97. Podcastfolge mit dem Regisseur und Drehbuchautor MARCUS O. ROSENMÜLLER, Jahrgang 1963, in dem 1912 erbauten Bauernhaus in Rottach-Egern am Tegernsee, wo er die Kindheit und Jugend verbrachte, heute wieder lebt und Tanja ihn dort auch fotografiert hat, über seine Filme MÜNTER & KANDINSKY und BLOCK 10, der im November 2026 voraussichtlich in die Kinos kommt, wenn diese den Mut dazu haben. Das tief bewegende und wichtige Drama basiert auf historischen Dokumenten und Zeugenaussagen und thematisiert die medizinischen Experimente an jüdischen Frauen im Konzentrationslager Auschwitz…Würde, Moral, Anstand und Vertrauen…die vertrauensvolle und inspirierende Zusammenarbeit mit der Produzentin und Autorin Dr. Alice Brauner…die Kriegstragödie seiner Großmutter…seine frühe Kindheit in Duisburg und der Umzug an den Tegernsee, weil seine Mutter mit ihm und einem neuen Mann durchbrannte…Empörung, Ausgrenzung, Haltung…den verlassenen, konfliktscheuen Vater und die Größe seiner Eltern, nach der Trennung nie ein schlechtes Wort übereinander verloren zu haben…die wenigen Momente, die er mit seinem Vater verbringen konnte…die Schwierigkeit, als Junge aus dem Ruhrpott bei den tief bayerischen Mitschülern akzeptiert zu werden…Kulturschock, Tränen, Heimweh, Sprache und Prägung…die Abenteuerreisen mit dem Stiefvater und sein Unfalltod in den Bergen, als seine Mutter erst 38 Jahre alt war…warum er dessen Kinder erstmals nach seinem Tod traf…Zäsur, Trauer, Vakuum…die frühe Leidenschaft für das Kino…Listen, Tabellen, Bewertungen und Kritiken, die er über Kunst und Filme akribisch schrieb…seine großzügige, organisierte und weitsichtige Mutter, die ihm und seinem geschäftstüchtigen Freund Werner König den ersten Kredit über 10.000 Euro für eine Profikamera gab, so dass sie mit ihrer neu gegründeten Filmproduktion MME richtig loslegen konnten…erste Erfahrungen mit Videoproduktionen für lokale Firmen, Hochzeiten und BOGNER-Modenschauen…Wehrdienst…das Scheinstudium der Kommunikationswissenschaften…die erste große Liebe…Hochzeit, Trennung und Scheidung nach nur 2 Jahren…warum sein Beruf Beziehungsgift ist…die großen Erfolge seiner Produktionsfirma als Wegbereiter für Musiksendungen und Musikvideos für Viva und Bravo TV…das Glück, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein…warum er vor dem Börsengang seine Anteile verkaufte…das Loslassen und Fokussierung auf seinen ersten Spielfilm „Der tote Taucher im Wald“…Wandlung, Träume, Tränen…der Lawinentod von Werner König…berufliche Herausforderungen und Niederlagen…der Umzug nach Berlin…eine neue Liebe, die zweite Heirat und die Geburt seines Sohnes Henry 2004, der heute Gastro-Management in Berlin studiert und eine Bar eröffnen will…bedingungslose Liebe und Vaterglück…das erneute Verlassenwerden…den schweren Weg und Umgang mit dem bereits verstorbenen alkoholkranken Vater…Scham, Wut, Hilflosigkeit und das Annehmen…die Demenz und Depressionen der Mutter im Pflegeheim, ihren Tod und den damit verbundenen Schmerz, der nicht vergeht.
#96 STEFANIE SPEERMANN, Künstlerin, Kuratorin und Eventveranstalterin, Jahrgang 1979
20.06.2026, 06:00
Tanja Valérien spricht in Murnau mit der Künstlerin, Kuratorin und Eventveranstalterin STEFANIE SPEERMANN.
Tanja Valérien spricht in ihrer 96. Podcastfolge mit der Künstlerin, Kuratorin und Eventveranstalterin STEFANIE SPEERMANN, Jahrgang 1979, in ihrem Zuhause VILLA RIEDWIES in Murnau, wo sie sie vor einem ihrer Bilder auch fotografiert hat, über den Mut, die Romantik und Fantasie ihrer Eltern, die 2002 die völlig verwahrloste, denkmalgeschützte Villa Riedwies auf einem großen Anwesen mit Wald gekauft und zum Teil eigenhändig mit ihr renoviert haben, welche der berühmte Architekt Emanuel von Seidel 1903 für eine Brauereifamilie gebaut hatte…die Liebe zu ihren Pferden, Ziegen, Zebus, Schafen und dem Polospiel…die Fügung, in einer Musikerfamilie aufgewachsen zu sein (die Eltern waren Konzertmusiker, spielten Cello und Geige im erfolgreichen Bartholdy-Quartett und hatten später jeweils eine Professur in Karlsruhe und Würzburg) und heute in zweiter Ehe mit dem renommierten Bratschisten Andreas Willwohl verheiratet zu sein…Verbindung, Zusammenhalt, Verständnis…die Entbehrungen und Sehnsüchte, wenn ihre Eltern immer wieder auf Tournee waren…warum die magische Welt des Zirkus ihr Trost spendete und sie heute ein Zirkuszelt besitzt, welches direkt neben ihrem Haus steht…das schmerzhafte Erkennen der Zerbrechlichkeit des immer so starken Vaters, der eines Tages an einer Erschöpfungsdepression erkrankte…die erkenntnisreiche Zeit, als sie ihn zu einer Konzertreise auf der MS Europa im Pazifik begleitete…das Erwachen der Leidenschaft zur Kunst in Nizza…ihr sechsjähriges Studium an der Akademie der Künste in München…Schaffensprozess, Ausdruck, andere Sichtweisen, Toleranz, Selbstzweifel, Überzeugung, Inspiration, Neugier und Vollkommenheit…warum sie ihre erste Hochzeit nur 2 Stunden vor der Trauung absagte, diesen Mann dann doch einige Jahre später heiratete und mit ihm zwei Töchter bekommen hat…den Wunsch ihres ersten Mannes, nach Uruguay auf eine Farm auszuwandern…den Kompromiss zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland zu pendeln…den Spagat zwischen den Welten…Risiko, Anpassung, Hingabe, Selbstaufgabe, Dramen, Umbruch,…der Verkauf der Villa Riedwies und der kurze Versuch eines neuen Lebens mit Familie und Eltern in Südfrankreich zur Rettung der Ehe…Aufgeben, Loslassen, Trennung und die Darmkrebs-Diagnose des Vaters…Trauma, Kraft und Zuversicht…die Rückabwicklung des Verkaufs der Villa Riedwies und der erneute Einzug….Scheidung, Heimat, Erdung, Selbstfindung, Glück…die Vision und Realisation einer eigenen Kulturstätte mit der Eventserie LICHTWENDE u. a. mit Musik, Kunst, Licht- und Pferdeshow sowie Hauskonzerten…ihre großen Pegasus-Skulpturen aus Stahl und Draht und warum ihr gerade diese so viel bedeuten…Mythen, Phantasien und Glaube…den Wert eines Kunstwerks und dessen Preisgestaltung…Galeristen, Einfluss und Netzwerk…die Kunstwelt und die gefährliche Sehnsucht nach Erfolg…die Fehldiagnose Blutkrebs, die ihr den Boden unter den Füßen weggezogen hat…der Tod des Vaters…Rollenwechsel…die Mutter, die schon sehr lange mit ihr lebt…das Talent der Töchter…Liebe, Künstlerpaare, Karriere, Konkurrenz, Fleiß und Träume.
#95 ELIANE FERNANDES, Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts-und Umweltaktivistin, Jahrgang 1971
19.05.2026, 22:15
Tanja Valérien spricht mit der Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts-und Umweltaktivistin ELIANE FERNANDES
Tanja Valérien spricht in ihrer 95. Podcastfolge mit der Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin ELIANE FERNANDES FERREIRA in ihrem Zuhause in Hamburg, wo sie sie anschließend in dem Hörsaal der Universität ihres Studiums fotografiert hat, über ihr Leben zwischen Deutschland und dem Amazonas…ihre Heimat Brasilien und ihre Mission, zu helfen…das gefährliche Leben als Aktivistin für das Amazonasgebiet und die Rechte ihrer indigenen Völker, wo sie seit 22 Jahren mindestens 6 Monate pro Jahr lebt und sich dort im YORENKA TASORENTSI INSTITUTE für Umweltbildung als Kulturanthropologin der Universität Bremen engagiert…die Wichtigkeit der Spendengelder…Feldforschungen…den Stamm der Asháninka, der in den vielen Jahren wie eine weitere Familie für sie geworden ist …Bedrohung, Mut, Angst um ihr Leben, Interessenkonflikte und der Kampf gegen illegale Abholzungen und die Drogenmafia…die enge Verbindung zu Benki Piyãko, dem Führer der Asháninka…Vertrauen, Zuversicht, Respekt, Optimismus und Glaube…ihren Urgroßvater, ein Kautschuk-Baron im Amazonas Ende des 19. Jahrhunderts….ihren Dank an die "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GFBV), ohne die sie keine Unterstützung bei ihrem Kampf bekommen hätte….die lange Reise dorthin, welche 22 reine Flugstunden von ihrem Zuhause in Hamburg entfernt ist…warum kein Geld der Welt den Wert von Bäumen und Tieren aufwiegen kann…wie wir als Menschen mit unserem Konsum so viel bewegen können…den Mord an einem Journalisten und einem Indigenen-Experten…warum sie im Amazonas nie alleine unterwegs ist….das schlechte Gewissen ihrem Mann und ihren Kindern gegenüber…das schlimme Gefühl, immer wieder etwas in Hamburg zurückzulassen, was sie sehr liebt….die wunderbare Freundschaft mit dem renommierten und inzwischen verstorbenen Fotografen Sebastião Salgado, welche sie als ein Geschenk des Universums empfindet…sein Singen während des Fotografierens und sein perfekter Blick…ihre freie Kindheit und ihre Andersartigkeit…die Unruhen der 70er Jahre in der Diktaturzeit, die ihr Aufwachsen sehr geprägt haben, besonders weil ihr rebellischer Vater immer in Gefahr war…seine Untreue, welche ein normales Szenario war…den Schmerz, als er die Familie wegen einer jüngeren Frau verließ…die Stärke der Mutter in diesen schweren Zeiten…das Wirtschaftsstudium in São Paulo und warum sie Brasilien unbedingt verlassen wollte…das Auswandern nach Hamburg und dortige Studium in Ethnologie, Journalistik und Frühgeschichte…den Drang, die ganze Welt zu erforschen…die toxische Beziehung zu einem deutschen Geologen…das Jahr in Uganda, wo sie gesehen hat, was Armut und Gewalt wirklich heißt…das Glück, ihrem Mann, dem Hamburger Architekten Peter Becker, begegnet zu sein, mit dem sie inzwischen erwachsene Zwillingsmädchen hat, die das größte Geschenk ihres Lebens sind….Zerrissenheit zwischen den Welten…brasilianische Mütter…Integration…deutsche Mentalität…das langsame Sterben ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, die in Brasilien in einem Pflegeheim lebt und wie wichtig es ist, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn diese Krankheit belastet sie sehr (in Deutschland über den Verein DESIDERIA)…den Balanceakt zwischen der Familie in Hamburg, der Arbeit im Amazonas und der Mutter im Pflegeheim…der Abschied vom Vater und das Verzeihen.
#94 KATRIN GOLLAN, Unternehmerin, Influencerin und Floristin, Jahrgang 1972
19.04.2026, 22:15
Tanja Valérien spricht in Lübeck mit der Unternehmerin, Influencerin und Floristin KATRIN GOLLAN, Jahrgang 1972
Tanja Valérien spricht in ihrer 94.Pocastfolge mit der Unternehmerin, Influencerin und Floristin KATRIN GOLLAN, Jahrgang 1972, in ihrem Zuhause in Lübeck, wo sie sie auch fotografiert hat, über das Verlassenwerden nach 28 Jahren glücklicher Beziehung, drei Kindern und einem gemeinsamen Unternehmen…Trauma, Zurückweisung, Kränkung, Liebesentzug, Ablehnung…der Fall ins Bodenlose - bis hin zur Klinik…Todessehnsucht, Selbstaufgabe, Selbstzerstörung…den langen, schweren Weg von ganz unten zurück ins Leben…Trauer, Tränen und Trotz…die Entscheidung, nicht liegen zu bleiben…Neuanfang, Lebensmut und den Glauben an sich selbst…die Ausbildung zur Floristin mit eigenem Laden…Geld, Fehler, Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und Selbstliebe…warum ein einziger Post auf Instagram sie über Nacht zu einer beliebten Influencerin mit dem Thema „Von der Trennung ins neue Leben" werden ließ und damit vielen Menschen Trost und Lebensmut schenkt…ihr neues Leben zwischen Paris und Lübeck…Therapie, Vertrauen, Hingabe…die Wichtigkeit, Hilfe anzunehmen…warum sie sich nie mehr über einen Mann definieren würde…die Kindheit in einem Kinderheim, da es ihren Eltern gehörte…Pflichtgefühl, Zorn und Ängste…die Mutter, die sich von ihrem Vater trennte, als sie 12 Jahre alt war und warum sie mit ihr über 40 Jahre keinen Kontakt wollte…Aussprache, Vergebung und Reue…das abgebrochene Jura-Studium…Sichtbarkeit, Träume und Visionen.
#93 ANDREA BURY, Sozialunternehmerin in Berlin und Marrakech, Markenberaterin und Sponsoring-Expertin, Jahrgang 1970
20.03.2026, 00:15
Tanja Valérien spricht mit der Sozialunternehmerin in Berlin und Marrakech, Markenberaterin und Sponsoring-Expertin ANDREA BURY
Tanja Valérien spricht in der 93. Podcastfolge mit der Sozialunternehmerin in Berlin und Marrakech, Markenberaterin und Sponsoring-Expertin ANDREA BURY, Jahrgang 1970, in ihrem Zuhause in Berlin, wo sie sie auch fotografiert hat, über ihre schwäbischen Wurzeln…ihre nur 19 Jahre ältere Mutter…warum sie den Wunsch, Behindertenpädagogik zu studieren, nicht realisierte und dafür Business und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim wählte…den Nebenjob als Model…die spannenden Anfangsjahre des Sponsorings Mitte der 90er Jahre und wie sie darin eine Expertin wurde…die Pionierarbeit in Monaco für die ersten Laureus World Sports Awards, den „Oscar des Sports“…Hürden, Grenzen, Herausforderungen, Erfolg, Niederlagen, Zweifel…die Gründung ihrer eigenen Beratungsagentur Kaliope mit dem Schwerpunkt Sponsoring und Markenberatung für Kunden wie z.B. Deutsche Bank, O2, Dell und ratiopharm, für die sie Events und Partnerschaften mit der Formel 1, dem Bambi, Segeln, Golf, Pavarotti-Konzerten u.a. initiiert und betreut hat…das bedrückende Leben in Parallelwelten…wie eine Busfahrt in São Paulo zur Formel-1-Rennstrecke ihr Leben veränderte…Nachhaltigkeit, Hilfe, Mitgefühl…die große Liebe zu Marokko, wo sie ein Riad in der Medina renoviert hat und daraus das ungewöhnliche Boutiquehotel AnaYela – A Place of Inspiration geschaffen hat, einen Begegnungsort zwischen weit auseinanderliegenden Kulturen und Erfahrungswelten, um den Geist für ein Denken außerhalb der gewohnten Grenzen zu öffnen …die von ihr geführten kommenden Kulturreisen in ihrem Hotel in Marrakech im Mai und September 2026 (wofür es letzte Restplätze gibt)…Träume und Gespür…das Scheitern ihrer ersten Ehe…warum sie keine Kinder hat…Tagebücher, Tränen, Krise, Tiefpunkt, Zuversicht, Visionen…ihre leidenschaftliche Tätigkeit als Sozialunternehmerin, in der sie mit ihrer ABURY Foundation unterschiedlichste Projekte zur Stärkung der finanziellen Unabhängigkeit von marokkanischen Frauen vor Ort initiiert…ihr Kampf für mehr Wertschätzung und Gleichberechtigung…Spendengelder, Hingabe, Glaube…ihre Taschenkollektion ABURY, die sie von Frauen im Atlasgebirge herstellen lässt…ihre Liebe zu dem Verleger, Autor, Unternehmer und Philanthropen Florian Langenscheidt, mit dem sie in Berlin lebt…Verbindung, Zusammenhalt und Fügung…das Erleben des Sterbens ihres Vaters…Tod und Leben…Stille und Lebendigkeit.