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DEIN ELEKTRIKER PODCAST
04.03.2026, 16:35
In dieser Episode des Stecker-Checker-Podcasts sprechen wir mit Gerhard Atzberger, besser bekannt als Dein Elektriker, einem Elektriker und Influencer mit über 400.000 Followern, der die sozialen Medien mit Humor und fachlicher Expertise im Bereich Elektrotechnik erobert hat. Gerhard erzählt, wie er zufällig ins Social Media-Business gekommen ist, als ein humorvolles Video über fehlerhafte elektrische Installationen viral ging. Seine unkonventionelle Herangehensweise an die Elektrotechnik hat ihm schnell eine große Fangemeinde beschert, und er fühlt sich in der Rolle des Aufklärers wohl. Gerhard schildert, wie er regelmäßig interaktive Videos erstellt und täglich Inhalte produziert, um seinen Zuschauern wertvolle Informationen und Tipps zu bieten. Dabei ist es ihm wichtig, dass die Inhalte informativ und zugleich unterhaltsam sind, um die Sichtbarkeit seines Handwerks zu erhöhen. Er spricht darüber, wie er beim Drehen von Videos in seinem kleinen Atelier improvisiert und gleichzeitig auf die Fragen und Wünsche seiner Follower eingeht. Ein Schwerpunkt der Episode liegt auch auf der Bedeutung des Handwerks und der großen Chancen, die es für junge Menschen bietet. Neben seinen täglichen Videoposts erzählt Gerhard von seinem nächsten großen Projekt auf der Messe Light & Building. Dort wird er nicht nur ein humorvolles Stand-up-Comedy-Programm präsentieren, das auf den Erfahrungen und dem Alltag von Elektrikern basiert, sondern auch mit Energy-Dosen mit seinem Logo und einem Gewinnspiel für ein großes Kühlschrankmodell für Aufsehen sorgen. Diese Aktion hat für ihn eine große Bedeutung, da sie ihm die Möglichkeit gibt, seinen Followern etwas zurückzugeben und die Begeisterung für das Handwerk zu fördern. Ein weiterer Punkt in unserem Gespräch ist der Einfluss der sozialen Medien auf die Wahrnehmung des Berufsstands der Elektriker. Gerhard betont, wie wichtig es ist, das Handwerk als attraktiv darzustellen und wie er diesen Aspekt in seinen Videos integriert. Darüber hinaus diskutieren wir die Herausforderungen, die sich bei der Verwendung von Neuheiten wie KNX-Installationen und Smart Home-Systemen ergeben, und wie er diesen Themen auch in seinen zukünftigen Inhalten mehr Raum geben möchte. Wir erfahren auch, wie Gerhard seine Videos organisiert und plant, um kontinuierlich qualitativ hochwertige Inhalte zu liefern und gleichzeitig seine Meisterausbildung zu absolvieren. Trotz der Herausforderungen gibt er einen Einblick in seine Begeisterung für die Elektrotechnik und die Art und Weise, wie er seine Kenntnisse mit Humor und Kompetenz weitergibt, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Abschließend erfahren wir von Gerhards Engagement für seine Follower und wie er plant, seine Präsenz in sozialen Medien weiter auszubauen, auch nach Abschluss seines Meisterkurses. Damit zeigt er, dass das Handwerk und Social Media eine erfolgreiche Kombination sein können und dass es durch innovative Ansätze möglich ist, eine neue Generation für Berufe im Handwerk zu begeistern.
Revolution in der Gebäudetechnik. Steinel EO Smart Space Sensor
09.01.2026, 13:00
Thomas Möller, Geschäftsführer für Entwicklung und Produktion bei Steinel, und Christoph von SteckerChecker führen ein detailliertes Gespräch über den neuen Bewegungsmelder EO. Möller erklärt zu Beginn, dass er nie Gitarre gelernt hat, sondern als Teenager mit dem Bassspiel begonnen hat. Er betont, dass er ohne Fähigkeiten möglicherweise großartige Ideen hat, diese jedoch nie verwirklichen kann. Diese Aussage spiegelt die Innovationskraft von Steinel wider, die aus der Notwendigkeit zur Realität wird. Christoph führt dann in das Thema Bewegungsmelder ein und thematisiert die verschiedenen Räume, in denen sie verwendet werden, häufig unbemerkt. Er enthüllt, dass die Firma Steinel für ihre Patente bekannt ist und fragt, wie Steinel Innovation in der Bewegungsmelder-Technologie erreichen möchte. In diesem Kontext präsentiert Möller das neueste Produkt, den EO, der nicht nur ein einfacher Bewegungsmelder ist, sondern eine passive Infrarotmatrix mit 96 Sensoren uses, um den Raum in verschiedene Zonen zu unterteilen und die Anzahl der Personen sowie deren Bewegungen anonym zu erkennen. Dies geschieht ohne Kameras, was datenschutzrechtlich problematische Aspekte des klassischen Monitorings umgeht. Möller erläutert die verschiedenen Anwendungsbereiche des EOs, insbesondere in Coworking-Spaces, Geschäften und Büros. Er hebt hervor, dass der EO nicht nur die Anzahl der Personen erkennt, sondern auch deren genaue Position im Raum verfolgt. Dies eröffnet nicht nur Möglichkeiten zur Steuerung von Licht und Heizung, sondern auch zur Einhaltung von Effizienzstandards in Büroflächen, indem er den Nutzungsgrad von Räumen sowie Möbelanordnungen analysiert. Besonders wichtig ist auch der Aspekt der datenschutzkonformen Technologie. Möller hebt hervor, dass der EO keine identifizierenden Merkmale speichert, was ihn zu einer sicheren Option für datensensible Umgebungen macht. Dies steht im Kontrast zu kamerabasierten Systemen, die häufig in der Kritik stehen. Möller betont, dass der EO zwar eine hervorragende Technologie darstellt, aber für bestimmte Anwendungsfälle nicht die gleiche Leistung wie True Presence bietet, bei dem Atembewegungen erkannt werden. Des Weiteren geht die Diskussion auf die Kommunikationsfähigkeit des EOs ein. Der Sensor kann über verschiedene Protokolle wie KNX oder DALI angesprochen werden, was ihn vielseitig in der Anwendung macht. Christoph erwähnt, dass er den EO bereits in seiner Home Assistant-Automatisierung integriert hat, was eine reibungslose Nutzung ermöglicht. Möller spricht die Philosophie von Steinel an, keine geschlossenen Systeme zu schaffen, sondern offene Standards zu fördern, um maximale Flexibilität und Adaptierbarkeit zu gewährleisten. Abschließend sind sich beide einig, dass die Möglichkeiten zur Optimierung von Arbeitsumgebungen und der gesundheitsfördernde Einsatz von Technologie durch intelligentes Raummanagement entscheidend sind. Möller räumt ein, dass Steinel ständig an neuen Lösungen arbeitet, um als Vorreiter im Bereich der Raumtechnologien auf dem Markt zu bestehen. Er schließt mit der Vision, dass intelligente Sensorik die Grundlage zukünftiger Gebäudevernetzung und -steuerung wird, und hebt die Notwendigkeit hervor, diese Technologien sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig einzusetzen.
Auf Social Media als Elektriker? Ein Gespräch mit Tobi's Tool Time
19.12.2025, 15:30
Diese Folge wird gesponsert von Trade Force Profi-Werkzeug.
In dieser Episode des SteckerCheckers begrüße ich Tobi, den kreativen Kopf hinter Tobis Tool Time, der als Elektriker und Content Creator auf Social Media eine bemerkenswerte Karriere entwickelt hat. Wir tauchen ein in seine Erfahrungen und Herausforderungen als Handwerker, der gleichzeitig als Influencer agiert. Tobi hat es geschafft, seine Leidenschaft für das Handwerk in eine Plattform zu verwandeln, die nicht nur ihm, sondern auch anderen Handwerkern und Auszubildenden wertvolle Einblicke und Unterstützung bietet. Tobi erzählt, wie er ursprünglich aus der Musikszene als DJ in die Elektrik-Welt eingestiegen ist und wie die Pandemie ihm die Zeit gab, sich neu zu orientieren. Die Einführung seines YouTube-Kanals begann als kreative Lösung, um etwas Sinnvolles zu tun, während die Auftritte als DJ pausierten. Anfangs erstellte er einfache Do-it-yourself-Videos über elektrische Grundlagen, die sich im Laufe der Jahre zu einem umfassenden Format entwickelt haben, das nun auch Fachkollegen und solche in der Ausbildung anzieht. Wir diskutieren die Bedeutung von Authentizität auf Social Media, besonders für Handwerker. Tobi betont, dass es entscheidend ist, sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte seines Berufs transparent zu kommunizieren. Dies fördert nicht nur das Vertrauen bei seinen Kunden, sondern hilft auch, eine ehrlichere Verbindung zu den Followern herzustellen. Ein interessantes Konzept, das er anspricht, ist der Gedanke, Geschäftsbeziehungen nicht nur auf einer professionellen Ebene zu halten, sondern durch offene Kommunikation auch auf persönlicher Ebene zu wachsen. Ein weiterer Punkt, den wir besprechen, ist die Balance, die Tobi zwischen seinem Berufsalltag als Elektromeister und seinem Engagement in den sozialen Medien finden muss. Anfangs hatte er die romantische Vorstellung, er könnte seine Zeit klar aufteilen, aber die Realität hat ihn gelehrt, dass der Arbeitsalltag oft unvorhersehbar ist. Dennoch sieht er sowohl seine Offline- als auch seine Online-Tätigkeiten als zwei Seiten einer Medaille, die sich gegenseitig unterstützen. Als wir uns mit dem Thema der Kundenbeziehungen befassen, hebt Tobi hervor, dass Kunden häufig wissen, was sie von ihm erwarten können, da sie seine Arbeit bereits online verfolgt haben. Dies schafft eine Grundlage des Vertrauens. Ein prägnantes Beispiel aus seiner Praxis zeigt, wie wichtig es ist, Fehler offen zu kommunizieren und Verantwortung zu übernehmen, um das Vertrauen aufrechtzuerhalten. Die Diskussion dreht sich schließlich auch um die Herausforderungen, die die Branche mit sich bringt, insbesondere in Bezug auf neue Technologien und Produkte. Tobi erläutert, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich fortzubilden und über die neuesten Entwicklungen in der Elektrik-Branche informiert zu sein. Er ist überzeugt, dass eine starke Online-Präsenz auch dazu beiträgt, neue Talente für die Branche zu gewinnen, was heutzutage eine der größten Herausforderungen für Handwerksbetriebe ist. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in das moderne Handwerk und zeigt, wie Social Media als Werkzeug genutzt werden kann, um das Handwerk zu revolutionieren und eine neue Generation von Handwerkern zu inspirieren und zu erreichen.
In dieser Episode des SteckerCheckers begrüße ich Tobi, den kreativen Kopf hinter Tobis Tool Time, der als Elektriker und Content Creator auf Social Media eine bemerkenswerte Karriere entwickelt hat. Wir tauchen ein in seine Erfahrungen und Herausforderungen als Handwerker, der gleichzeitig als Influencer agiert. Tobi hat es geschafft, seine Leidenschaft für das Handwerk in eine Plattform zu verwandeln, die nicht nur ihm, sondern auch anderen Handwerkern und Auszubildenden wertvolle Einblicke und Unterstützung bietet. Tobi erzählt, wie er ursprünglich aus der Musikszene als DJ in die Elektrik-Welt eingestiegen ist und wie die Pandemie ihm die Zeit gab, sich neu zu orientieren. Die Einführung seines YouTube-Kanals begann als kreative Lösung, um etwas Sinnvolles zu tun, während die Auftritte als DJ pausierten. Anfangs erstellte er einfache Do-it-yourself-Videos über elektrische Grundlagen, die sich im Laufe der Jahre zu einem umfassenden Format entwickelt haben, das nun auch Fachkollegen und solche in der Ausbildung anzieht. Wir diskutieren die Bedeutung von Authentizität auf Social Media, besonders für Handwerker. Tobi betont, dass es entscheidend ist, sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte seines Berufs transparent zu kommunizieren. Dies fördert nicht nur das Vertrauen bei seinen Kunden, sondern hilft auch, eine ehrlichere Verbindung zu den Followern herzustellen. Ein interessantes Konzept, das er anspricht, ist der Gedanke, Geschäftsbeziehungen nicht nur auf einer professionellen Ebene zu halten, sondern durch offene Kommunikation auch auf persönlicher Ebene zu wachsen. Ein weiterer Punkt, den wir besprechen, ist die Balance, die Tobi zwischen seinem Berufsalltag als Elektromeister und seinem Engagement in den sozialen Medien finden muss. Anfangs hatte er die romantische Vorstellung, er könnte seine Zeit klar aufteilen, aber die Realität hat ihn gelehrt, dass der Arbeitsalltag oft unvorhersehbar ist. Dennoch sieht er sowohl seine Offline- als auch seine Online-Tätigkeiten als zwei Seiten einer Medaille, die sich gegenseitig unterstützen. Als wir uns mit dem Thema der Kundenbeziehungen befassen, hebt Tobi hervor, dass Kunden häufig wissen, was sie von ihm erwarten können, da sie seine Arbeit bereits online verfolgt haben. Dies schafft eine Grundlage des Vertrauens. Ein prägnantes Beispiel aus seiner Praxis zeigt, wie wichtig es ist, Fehler offen zu kommunizieren und Verantwortung zu übernehmen, um das Vertrauen aufrechtzuerhalten. Die Diskussion dreht sich schließlich auch um die Herausforderungen, die die Branche mit sich bringt, insbesondere in Bezug auf neue Technologien und Produkte. Tobi erläutert, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich fortzubilden und über die neuesten Entwicklungen in der Elektrik-Branche informiert zu sein. Er ist überzeugt, dass eine starke Online-Präsenz auch dazu beiträgt, neue Talente für die Branche zu gewinnen, was heutzutage eine der größten Herausforderungen für Handwerksbetriebe ist. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in das moderne Handwerk und zeigt, wie Social Media als Werkzeug genutzt werden kann, um das Handwerk zu revolutionieren und eine neue Generation von Handwerkern zu inspirieren und zu erreichen.
Wärmepumpe im Altbau, geht das - und auch Effizient?
17.12.2025, 17:00
In dieser Episode des Stecker Checker Expertentalks geht es um Wärmepumpen. Die Experten Stefan Reichelt und Justin Tippe von Vaillant diskutieren mit Moderator Christoph über Mythen, moderne Technologien und die Installation in Altbauten. Christoph teilt seine positiven Erfahrungen. Die Episode bietet wertvolle Einblicke in nachhaltige Heizlösungen.
Balkonkraft, PV und Wärmepumpe - Jetzt einsteigen? Lohnt sich die Investition oder sollte man warten
03.08.2025, 09:00
Andrej Teodorovic, ein Solar- und Photovoltaik-Experte, wird im Stecker-Checker-Experten-Talk interviewt und gibt umfassende Einblicke in seinen Berufsalltag und die Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien.
Er erzählt, dass sein Hauptaugenmerk auf der Planung von Photovoltaikanlagen liegt, wobei er auf die individuellen Bedürfnisse und Zukunftspläne der Kunden eingeht. Dies umfasst nicht nur die Stromerzeugung durch Solarpanels, sondern auch die Beratung zur Wärmeversorgung, die er seit etwa anderthalb Jahren anbietet.
Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen ist in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere seit der Corona-Pandemie, als viele Menschen begonnen haben, in ihre Immobilien zu investieren. Andrej beschreibt, wie die Verknappung von Materialien und geopolitische Ereignisse, wie der Ukraine-Krieg, die Ängste der Verbraucher verstärkt haben, was sich direkt auf die Nachfrage nach Heizlösungen wie Wärmepumpen und Solaranlagen ausgewirkt hat. In der Branche hat es infolgedessen einen starken Anstieg an Anfragen gegeben, und viele Firmen haben sich in diesem Feld etabliert.
Aktuell beschreibt er jedoch eine Marktkonsolidierung, da die anfängliche Euphorie nachgelassen hat. Er äußert sich zu der Frage, ob eine Solaranlage für jeden sinnvoll ist. Dabei weist er darauf hin, dass dies stark von der individuellen Verbrauchssituation abhängt. Während für größere Haushalte oder solche mit einem hohen Stromverbrauch eine Solaranlage sinnvoll sein kann, sieht er bei kleinen Haushalten mit geringem Verbrauch auch die Möglichkeit, dass ein Balkon-Kraftwerk eine attraktivere Option darstellen könnte.
Er warnt jedoch davor, dass die wirtschaftlichen Aspekte nicht die einzige Überlegung bei der Entscheidung für eine Solaranlage sein sollten; vielmehr sei es eine Investition in die eigene Unabhängigkeit und Sicherheit, die auch für zukünftige Entwicklungen, wie E-Mobilität und Wärmepumpen, von Bedeutung ist. Im Interview werden auch die Herausforderungen bei der Kombination von PV-Anlagen mit Wärmepumpen und E-Mobilität diskutiert. Andrej erklärt, dass eine PV-Anlage oft nicht genügend Energie liefern kann, wenn das Auto geladen wird oder die Wärmepumpe im Winter in Betrieb ist, da die Produktion in diesen Zeiten typischerweise sinkt. Er betont die Bedeutung eines intelligentes Energiemanagementsystems, um die Nutzung des erzeugten Stroms zu optimieren und wirtschaftliche Vorteile zu realisieren.
Weiterhin wird über die aktuellen Trends und Technologien im Bereich der Photovoltaik diskutiert, insbesondere über neue Module mit verbesserten Eigenschaften bei Verschattung und die kombinierte Nutzung von Strom- und Wärmeerzeugung durch PVT-Module. Andrej erläutert, dass solche Technologien in der Lage sind, sowohl Strom als auch Wärme effizient zu erzeugen, ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen notwendig zu machen.
Das Gespräch schließt mit einem Überblick über den bürokratischen Aufwand und die Anmeldemöglichkeiten für PV-Anlagen im Vergleich zu Balkon-Kraftwerken. Andrej verdeutlicht, dass trotz eines etwas höheren Aufwands für die Installation einer regulären PV-Anlage, die Vorteile, wie eine größere Einspeiseleistung und langfristige Wirtschaftlichkeit, den Aufwand rechtfertigen können. Insgesamt bietet das Interview viele wertvolle Informationen für Verbraucher, die sich für erneuerbare Energien interessieren, und regt zur Diskussion über die nachhaltige Energienutzung in der Zukunft an.
Er erzählt, dass sein Hauptaugenmerk auf der Planung von Photovoltaikanlagen liegt, wobei er auf die individuellen Bedürfnisse und Zukunftspläne der Kunden eingeht. Dies umfasst nicht nur die Stromerzeugung durch Solarpanels, sondern auch die Beratung zur Wärmeversorgung, die er seit etwa anderthalb Jahren anbietet.
Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen ist in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere seit der Corona-Pandemie, als viele Menschen begonnen haben, in ihre Immobilien zu investieren. Andrej beschreibt, wie die Verknappung von Materialien und geopolitische Ereignisse, wie der Ukraine-Krieg, die Ängste der Verbraucher verstärkt haben, was sich direkt auf die Nachfrage nach Heizlösungen wie Wärmepumpen und Solaranlagen ausgewirkt hat. In der Branche hat es infolgedessen einen starken Anstieg an Anfragen gegeben, und viele Firmen haben sich in diesem Feld etabliert.
Aktuell beschreibt er jedoch eine Marktkonsolidierung, da die anfängliche Euphorie nachgelassen hat. Er äußert sich zu der Frage, ob eine Solaranlage für jeden sinnvoll ist. Dabei weist er darauf hin, dass dies stark von der individuellen Verbrauchssituation abhängt. Während für größere Haushalte oder solche mit einem hohen Stromverbrauch eine Solaranlage sinnvoll sein kann, sieht er bei kleinen Haushalten mit geringem Verbrauch auch die Möglichkeit, dass ein Balkon-Kraftwerk eine attraktivere Option darstellen könnte.
Er warnt jedoch davor, dass die wirtschaftlichen Aspekte nicht die einzige Überlegung bei der Entscheidung für eine Solaranlage sein sollten; vielmehr sei es eine Investition in die eigene Unabhängigkeit und Sicherheit, die auch für zukünftige Entwicklungen, wie E-Mobilität und Wärmepumpen, von Bedeutung ist. Im Interview werden auch die Herausforderungen bei der Kombination von PV-Anlagen mit Wärmepumpen und E-Mobilität diskutiert. Andrej erklärt, dass eine PV-Anlage oft nicht genügend Energie liefern kann, wenn das Auto geladen wird oder die Wärmepumpe im Winter in Betrieb ist, da die Produktion in diesen Zeiten typischerweise sinkt. Er betont die Bedeutung eines intelligentes Energiemanagementsystems, um die Nutzung des erzeugten Stroms zu optimieren und wirtschaftliche Vorteile zu realisieren.
Weiterhin wird über die aktuellen Trends und Technologien im Bereich der Photovoltaik diskutiert, insbesondere über neue Module mit verbesserten Eigenschaften bei Verschattung und die kombinierte Nutzung von Strom- und Wärmeerzeugung durch PVT-Module. Andrej erläutert, dass solche Technologien in der Lage sind, sowohl Strom als auch Wärme effizient zu erzeugen, ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen notwendig zu machen.
Das Gespräch schließt mit einem Überblick über den bürokratischen Aufwand und die Anmeldemöglichkeiten für PV-Anlagen im Vergleich zu Balkon-Kraftwerken. Andrej verdeutlicht, dass trotz eines etwas höheren Aufwands für die Installation einer regulären PV-Anlage, die Vorteile, wie eine größere Einspeiseleistung und langfristige Wirtschaftlichkeit, den Aufwand rechtfertigen können. Insgesamt bietet das Interview viele wertvolle Informationen für Verbraucher, die sich für erneuerbare Energien interessieren, und regt zur Diskussion über die nachhaltige Energienutzung in der Zukunft an.