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Schlafprobleme müssen nicht sein
24.04.2026, 14:00
Warum wir schlecht schlafen, was dies für die Gesundheit bedeutet und wie Schlaflose zurück in einen normalen Schlaf-Wachrhythmus finden. Mehr als drei Millionen Menschen in der Schweiz leiden an einer Schlafstörung. Am verbreitetsten sind die stressbedingten Ein- und Durchschlafstörungen sowie die Schlafapnoe, verursacht durch nächtliche Atemaussetzer. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kosten durch schlechten Schlaf hierzulande sind deutlich höher als jene für Herz- Kreislauferkrankungen. Mehr Prävention ist laut Fachleuten ein Must. Man kann nämlich besser schlafen. Hier gibt’s Tipps für den Alltag, wie man zu mehr Schlafqualität kommt und Informationen zu Therapien, die den Schlaf der meisten chronisch Schlaflosen erheblich verbessern, ohne Medikamente.
Denken, messen, steuern: Wie das Gehirn mit Maschinen spricht
10.04.2026, 14:00
Hirn-Computer-Schnittstellen haben in den letzten Jahren grosse Sprünge gemacht. Gerade erst hat China ein erstes Hirnimplantat für querschnittsgelähmte Menschen zugelassen – eine Weltpremiere. Sind Hirnchips damit im Alltag angekommen? Ob in Forschungslabors oder milliardenschweren Tech-Unternehmen: Überall wird derzeit daran getüftelt, Signale aus dem Gehirn auszulesen und in digitale Befehle zu übersetzen. Damit Menschen mit schweren Lähmungen dank Hirnimplantaten wieder greifen, tippen oder sprechen können – allein durch ihre Gedanken. Was heute bereits möglich ist, ist beeindruckend. Gleichzeitig wirft die Technologie aber auch zahlreiche ethische Fragen auf: Was bedeutet diese Verschmelzung von Mensch und Maschine? Und wie sicher sind unsere Gedanken, wenn sie plötzlich technisch zugänglich werden?
Tierwanderungen - verblüffendes Naturphänomen unter der Lupe
27.03.2026, 15:00
Millionen Tiere sind jedes Jahr unterwegs. Tausende von Kilometer legen sie zurück, an Land, in der Luft oder im Wasser. Kein Weg scheint zu weit - doch wie schaffen sie das eigentlich? Vögel überqueren Kontinente, Wale durchschwimmen ganze Ozeane. Aber auch Gnus, Haie, Aale und Fledermäuse gehen auf Wanderschaft. Und sogar winzige Insekten ziehen über die Alpen. Tierwanderungen gehören zu den grössten Naturphänomenen auf der Erde. Doch warum wechseln sie zwischen Lebensräumen hin und her? Woher wissen sie, wann es Zeit ist aufzubrechen? Wie orientieren sie sich? Und vor welchen Problemen stehen sie heute? All diesen Fragen gehen wir auf den Grund, anlässlich der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Wildtiere, wo viele der stark gefährdeten Arten besser geschützt werden sollen.
Wann durchstossen Wissenschaftlerinnen die gläserne Decke?
06.03.2026, 15:00
Frauen sind in der Wissenschaft einen weiten Weg gegangen und heute sehr erfolgreich. Trotzdem sind sie zum Teil noch immer weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Warum ist das so? Nicole Probst-Hensch, Lucia Kleint und Isabelle Zinn sind herausragende Wissenschaftlerinnen in der Schweiz. Probst-Hensch ist Epidemiologin und hat Bedeutendes geleistet für saubere Luft hierzulande, Kleint ist Astrophysikerin und studiert die Auswirkungen des Weltraumwetters auf unsere IT, Zinn forscht als Soziologin zu Genderthemen wie geschlechtsspezifischem Altern am Arbeitsplatz. Die drei Wissenschaftlerinnen sind auf ihrem jeweiligen Feld sehr erfolgreich und engagiert. Doch alle drei spüren als Frauen in der Wissenschaft auch heutzutage noch strukturelle Nachteile, die berühmte gläserne Decke.
Was tun mit Stadttauben?
20.02.2026, 15:00
Für die einen sind es «Ratten der Lüfte», die alles vollkoten – für die anderen sind es intelligente Tiere, die man füttern und schützen sollte: An den Stadttauben scheiden sich die Geister. Die Schweizer Städte gehen sehr unterschiedlich mit Tauben um. In Zürich etwa, werden jährlich gegen 1000 Vögel mitten in der Stadt mit Gewehren erlegt, in Bern hingegen werden Stadttauben seit 15 Jahren in Schlägen gehalten. In Basel Stadt kommt es dieses Jahr sogar zu einer Volksabstimmung zum Thema. Die Forderung: Stadtweite Taubenschläge, artgerechte Fütterung und ein Verbot, Tauben zu töten. Neben all den Diskussionen haben in den letzten Jahrzehnten – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - zwei wilde Taubenarten die Städte für sich entdeckt.