Pop Produktions Podcast

Pop Produktions Podcast

Von Ruben Dietze
Von Ruben Dietze Sprache: german
Herzlich Willkommen zum Pop Produktions Podcast! Ich bin Ruben Dietze, Produzent und Writer für, Peter Plate (Rosenstolz), Fest und Flauschig, ARD Sportschau, TV Noir, Bibi und Tina u.v.m Ich helfe Popsongwriter:innen, ihre Songs selbst release ready zu produzieren. Wir sprechen hier (manchmal mit Gäst:innen) über Songwriting, Arrangement, Recording, Mixing und Mastering, damit du nicht mehr in deinem kreativen Prozess stecken bleibst! Wenn du persönlich Hilfe bei deiner Prouktion brauchst, schau gern mal hier vorbei: https://www.rubendietze.com

Alle Episoden

Kompression endlich verstehen: Was ein Kompressor wirklich macht

12.03.2026, 11:46

Was macht ein Kompressor eigentlich genau — und warum brauchen wir ihn überhaupt?

In dieser Folge gehe ich ganz bewusst nicht mit irgendwelchen „Geheimtipps“ rein, sondern wirklich bei den Basics los. Also: Was ist Kompression überhaupt? Was passiert technisch mit dem Signal? Und vor allem: Warum hilft das ganz konkret dabei, dass Vocals und andere Elemente im Mix konstanter, verständlicher und präsenter klingen?

Ich zeige dir das nicht nur theoretisch, sondern direkt an einem echten Vocal aus meinem Song „1000 Bar“: einmal ganz ohne Kompression, einmal mit einem sinnvollen Maß an Kompression und einmal komplett übertrieben. Dadurch hörst du sehr klar, was ein Kompressor wirklich macht — und ab wann es einfach zu viel wird.

Außerdem gehen wir die wichtigsten Parameter einmal sauber durch: Threshold, Ratio, Attack, Release und Make-up-Gain. Du lernst, welche Aufgabe die einzelnen Regler haben, wie sie zusammenhängen und worauf du beim Einstellen achten kannst. Besonders wichtig war mir dabei, nicht einfach nur zu sagen „stell das so und so ein“, sondern dass du wirklich verstehst, warum etwas passiert.

Am Ende spreche ich auch noch kurz darüber, wie Kompression auf Vocals in der Praxis oft eingesetzt wird, zum Beispiel mit zwei Kompressoren, die sich unterschiedliche Aufgaben teilen.

Diese Folge ist genau richtig für dich, wenn du Kompression bisher eher nach Gefühl benutzt hast, wenn dir viele Tutorials zu kompliziert oder zu verkopft waren oder wenn du einfach einmal ein solides Grundverständnis aufbauen willst.

Wenn du Fragen hast, schreib sie gerne in die Kommentare.

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EQ endlich wirklich verstehen (Pop Produktions Podcast)

05.03.2026, 10:38

In dieser Folge geht es um EQ Basics.Ich zeige dir ganz praktisch, was ein EQ überhaupt macht, wie verschiedene Frequenzbereiche klingen und wie du ein besseres Gefühl dafür bekommst, was du da eigentlich hörst, wenn du an einem Sound herumschraubst.Wir gehen einmal von unten nach oben durch den hörbaren Frequenzbereich – von Sub bis Top End – und ich demonstriere an einem kompletten Song, was passiert, wenn man bestimmte Bereiche stark boostet oder cuttet.Außerdem geht es darum, wie du mit EQ Platz zwischen Instrumenten schaffen kannst und warum es dabei am Ende immer um Verhältnisse geht.Zum Schluss zeige ich dir noch eine einfache Übung, mit der du dein Gehör trainieren kannst, Frequenzen schneller zu erkennen.Wenn EQ für dich bisher eher nach Ausprobieren als nach echtem Verstehen war, ist diese Folge genau dafür da.Link zu Gehörtrainings Seite von Berklee:https://pulse.berklee.edu/?id=4&lesson=392#:~:text=Improve%20your%20ear%20training%20skills,frequency%20(Hz)Wenn du mehr Hilfe brauchst bei diesem und anderen Themen rund ums produzieren, schau gern mal hier vorbei: https://www.rubendietze.com

Warum Struktur beim Produzieren alles verändert

26.02.2026, 15:06

In dieser Folge spreche ich mit Lilly über ihre Erfahrung im Coaching mit mir – und darüber, was sich wirklich verändert hat, obwohl ihre Ausstattung gleich geblieben ist. Lilly erzählt, wie sie von „Ich schwimme und weiß nie, was als Nächstes dran ist“ zu einem klaren, wiederholbaren Ablauf gekommen ist. Wir reden über Struktur im Produktionsprozess, sinnvollen Plugin-Einsatz (EQ, Kompressor & Co.), besseres Hören und warum sie ihre Songs heute wieder auf verschiedenen Geräten checken kann – inklusive Auto, ohne sofort ausschalten zu wollen.


„KI statt Studiomusiker? Mein erstes Fazit nach 15 Minuten mit Suno Studio“

04.12.2025, 10:42

KI kann inzwischen komplette Arrangements aus dem Nichts erzeugen – aber was heißt das konkret für uns als Produzent:innen? In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Experiment mit Suno Studio.

Ich starte mit einer reduzierten Version meines Songs „Stark, wenn du weinst“ (nur Drums, 808, Piano & Lead-Vocals) und lasse mir von der KI in Echtzeit Shaker, Synthpads, Effekte, Backings und Gitarren dazu arrangieren. Wir hören uns gemeinsam an, was davon wirklich brauchbar ist, wo es musikalisch spannend wird – und wo ich denke: „Nee, das spiele ich doch lieber selbst ein.“

Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die größeren Fragen:

  • Bedroht KI unser Handwerk – oder ist sie einfach ein weiteres Werkzeug?

  • Wo spart sie dir wirklich Zeit, ohne deine Musik beliebig zu machen?

  • Wie kannst du KI nutzen, wenn du neben Job & Alltag trotzdem gute Produktionen fertig bekommen willst?

Ich zeige dir ehrlich, was mich an Tools wie Suno stört (Stichwort Trainingsdaten) – und warum ich trotzdem glaube, dass wir an solchen Tools in Zukunft kaum vorbeikommen. Am Ende hast du ein klareres Bild, wo KI dir im Produktionsalltag helfen kann und wo deine eigenen Fähigkeiten weiterhin unschlagbar bleiben.

Warum du deine Songs nicht fertig bekommst (und es wirklich nicht an dir liegt)

28.11.2025, 09:15

In dieser Folge lege ich den Finger in die Wunde: Wenn du deine Songs wirklich fertig bekommen willst, brauchst du einen klaren Prozess – und zwar mit sauberen Trennlinien zwischen Songwriting, Arrangement, Editing, Mixing und Mastering.

Ich spreche darüber, warum es dich ausbremst, wenn du schon am Mix rumschraubst, obwohl der Song oder das Arrangement noch wackelt. Und warum es keinen Sinn ergibt, einen Song „schön zu mixen“, der strukturell noch nicht funktioniert.

Du bekommst einen schnellen Überblick über die einzelnen Phasen, inklusive der wichtigsten Fragen pro Schritt:
Welche Akkorde, Melodie und Lyrics tragen den Song? Wie baut sich die Energie im Arrangement auf? Was muss im Editing in Time, in Tune und in Form gebracht werden? Und wann lohnt es sich wirklich, in den finalen Mix und ins Mastering zu gehen?

Am Ende gebe ich dir eine einfache Methode mit: klare Deadlines pro Phase. Nicht „irgendwann wird der Song fertig“, sondern: bis dann ist das Songwriting abgeschlossen – dann kommt Arrangement – dann Editing – dann Mixing – dann Mastering. Genau diese Klarheit macht’s plötzlich machbar.

Wenn du tiefer einsteigen willst: Den kostenlosen Pop Production Plan
Mehr Infos zu meiner Masterclass: https://www.rubendietze.com/main