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Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?
07.05.2026, 00:30
Kein Kulturkampf um jede Fläche: Münchens neuer Oberbürgermeister kündigt 50.000 neue Wohnungen an und setzt auf Pragmatik statt verhärtete Fronten.
Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder räumt der 35-Jährige mit Grünen-Klischees auf und beschreibt seine Visionen für München in finanziellen Krisenzeiten.
Gast: Dominik Krause, Münchens neuer Oberbürgermeister Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland
Redaktion: Utz Dräger und Clara Engelien
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Unser Gast Dominik Krause
Studie der TU München über städtische Nachverdichtung im Kontext des Klimawandels
Dazu ein NZZ-Artikel München hat einen neuen Oberbürgermeister: warum der Grüne Dominik Krause den Amtsinhaber schlagen konnte
Dazu ein NZZ-Artikel Dominik Krause ist 35 Jahre alt und will auf den BMW-Dienstwagen verzichten: Das ist Münchens neuer Oberbürgermeister
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Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?
30.04.2026, 00:30
Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll.
Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann.
Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland
Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc
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Unser Gast Jonas Schreiber und sein Buch
Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-Bildungstrend
Bildungscheck der deutschen Bundesländer
Deutschland im OECD-Vergleich: Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus
Dazu ein NZZ-Artikel: Deutschlands sozialer Lift ist kaputt
Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?
23.04.2026, 00:30
Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen.
Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen.
Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel.
Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland
Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger
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Dirk Wiese im Interview mit der NZZ
Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."
16.04.2026, 00:30
Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise.
Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben."
Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel".
Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion: Dominik Schottner
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NZZ-Spezial zum Superwahljahr 2026
Erklärung des Länderfinanzausgleiches auf der Website des Bundesfinanzministeriums
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft
Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?
09.04.2026, 00:30
Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken.
Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken."
Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin
Redaktion: Dominik Schottner
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