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"LandeBier" - der Paragleiter Podcast

Von FlightClubDT
Von FlightClubDT Sprache: german
Landebier – Der Gleitschirm-Podcast direkt vom Landeplatz
Frisch gelandet, kaltes Bier in der Hand und jede Menge Geschichten im Gepäck – das ist Landebier.
Wir nehmen euch mit in die Welt des Gleitschirmfliegens – ungeschönt, spontan und direkt vom Landeplatz.
In jeder Folge erzählen wechselnde Piloten aus unserem Club von wilden Thermikritten, verpassten Außenlandungen, Startplatzdramen und diesen magischen Momenten in der Luft.
Mal lustig, mal lehrreich – aber immer echt.

Landebier ist kein Hochglanz-Podcast, sondern ein Gespräch unter Fliegerfreunden – mit Windrauschen im Mikro und einem Lächeln auf den Lippen.
Steig ein, hör zu – und flieg mit uns mit!

Alle Episoden

LandeBier#15 - 30er Feier und der Westwind

30.04.2026, 06:32

Ein ganz besonderer Flugtag: Dominik wird 30 – und natürlich wird das nicht am Boden gefeiert.

Ein Teil der Crew nimmt den klassischen Weg zu Fuß, der andere gönnt sich den Shuttle auf die Hochwurzen. Oben angekommen: ungewohnt ruhig.

Keine Zuschauer, keine Hektik – Zwischensaison.

Die Starts? Sauber, entspannt, fast schon lehrbuchmäßig.

Die Landungen? Naja… sagen wir so: Der Westwind und das Talwindsystem hatten ihre eigene Agenda.

Wie immer mit dabei: ehrliche Stories, kleine Chaos-Momente und große Lacher aus der FlighClubDT-Community.

Jetzt sitzen wir zusammen bei Dominik, das Landebier ist kalt, der Grill läuft – und genau dort holen wir euch ab.

Reinschalten, zurücklehnen und mit uns diesen legendären Flugtag feiern.

LandeBier#14 - Pinguine auf der Planai Wintersaisonabschluss 2026

13.04.2026, 08:18

Gestern war Saisonfinale am Planai – und was für eins.

Viele aus dem Club haben sich noch einmal die Ehre gegeben und jeweils zwei Flüge rausgehauen. Schon beim ersten Eintreffen am Morgen war klar: Das wird kein normaler Flugtag.

Noch bevor wir selbst in die Gurtzeuge gestiegen sind, haben wir ihn gesehen – den ersten legendären Pinguinstart.

Der Grund? Tiefschnee
Teilweise bist du beim Aufziehen bis zur Hüfte eingesunken.

Der Start lief dann eher so ab:
👉 Bauchlandung
👉 Rutschpartie den Hang runter
👉 Schirm überholt dich
👉 und klatscht dir elegant vor den Kopf

Und das Beste: Es blieb nicht bei einem Versuch.
Der Startplatz war eine ganze Pinguin-Kolonie.

Die Flüge selbst?
Kurz, ruhig, wenig Thermik – mehr Genuss als Performance. Genau das Richtige, um die Saison entspannt ausklingen zu lassen.

Nach den zwei Flügen ging’s dann zurück zu den Basics:

  • Groundhandling
  • Skills feilen
  • und natürlich das Wichtigste:
Das wohlverdiente Landebier Eine Folge über gemeinschaftliches Scheitern, Chaos im Tiefschnee und warum die besten Tage oft genau die sind, die nicht perfekt laufen.

LandeBier#13 - Der nächste HAMMER Tag

12.03.2026, 08:30

Nach dem starken Flug von Mosh zum Stoder am Vortag wollten wir es natürlich auch wissen. Also machten sich Stefan, Jakob und ich am nächsten Tag ebenfalls auf den Weg Richtung Stoderzinken.

Nach einer – für mich gefühlt viel zu langen – Wanderung erreichten wir endlich den Startplatz. Dort konnten wir beobachten, wie einige Piloten bereits richtig gut Höhe machten. Das sah vielversprechend aus – also beschlossen wir, uns ebenfalls startklar zu machen.

Mein eigener Start war… sagen wir mal sportlich. Fast schon gefährlich – aber am Ende hat alles funktioniert. Kurz darauf waren auch Stefan und Jakob in der Luft.

Die Bedingungen waren stark: Über dem Stoderzinken konnten wir bis auf etwa 2550 m aufdrehen und entschieden uns, den nächsten Schritt zu wagen – Richtung Dachstein.

Ganz ohne Herausforderungen ging es natürlich nicht. Auf dem Weg dorthin gab es ein paar kleinere „Baustellen“, aber wir konnten uns durchkämpfen und wurden belohnt:
Am Ende standen 3200 m Höhe auf dem Vario – und wir flogen direkt über das Gipfelkreuz des Dachsteins. Ein unglaublicher Moment.

Danach trennten sich unsere Wege:
Stefan machte sich wieder auf den Weg zurück Richtung Stoder, während ich versuchte, den Talsprung Richtung Schladminger Tauern zu schaffen.

Leider hat der Rittisberg in der Ramsau an diesem Tag nicht getragen, also entschied ich mich für Plan B: einen entspannten Gleitflug zum Schladminger Landeplatz. Und dieser Abgleiter war einfach wunderschön – ruhig, lange und mit perfekter Aussicht.

Stefan setzte schließlich bei Aich, direkt bei seinem Auto, zur Landung an.

Ein weiterer Tag voller Abenteuer, guter Entscheidungen – und natürlich der perfekten Grundlage für ein LandeBier danach.

LandeBier#12 - Erste wunderschöne Streckenflüge 2026

10.03.2026, 08:51

Die Streckenflugsaison 2026 nimmt Fahrt auf – und in dieser Folge gibt es gleich mehrere persönliche Highlights aus der Dachstein-Region.

Mosh war am Stoderzinken unterwegs und hat sich trotz einiger „Baustellen“ Schritt für Schritt seinem großen Traum angenähert: einmal direkt am bzw. vor dem Dachstein zu fliegen. Die Basis war an diesem Tag leider etwas zu niedrig, sodass ein Überflug des Dachsteins nicht möglich war. Aber allein vor der gewaltigen Dachstein-Südwand zu gleiten, gehört zu den Momenten, die man als Pilot nicht vergisst.

Parallel dazu war Stefan am Hauser Kaibling unterwegs und hat sich als perfekter „Testdummy“ für die Bedingungen erwiesen. Nach einer kleinen Baustelle direkt am Kaibling wagte er den Talsprung zur Planai – mit Erfolg. Dort fand er starke Thermiken und konnte seinen Flug weiter ausbauen: über den Krahbergzinken bis zum Höchstein und schließlich wieder zurück zum Kaibling. Ergebnis: sein erstes Dreieck über 20 km – ein Meilenstein!

Und ich? Ich saß währenddessen im Auto auf dem Weg von Innsbruck nach Schladming und habe beide Flüge gespannt über das Burnair Livetracking verfolgt. Fast so, als wäre man selbst mit in der Luft gewesen.

Eine Folge über erste große Streckenflüge, kleine Herausforderungen unterwegs und diese besonderen Momente, wenn plötzlich alles zusammenpasst.

LandeBier#11 - Rückenwind-Isi verschwindt

27.02.2026, 09:03

Warum diese Folge so heißt?

Ganz einfach: Isi wollte starten. Der Schirm wollte nicht. Und plötzlich steckte sie hüfthoch im Tiefschnee. Verschwunden. Ende Gelände. Zumindest fast.

Währenddessen waren Mosh, Celin, Isis und Marlene schon seit dem Vormittag am Bischling unterwegs und haben sich drei saubere Abgleiter gegönnt. Solide Bedingungen, schöne Flüge – ein klassischer Werfenweng-Tag.

Dann kam ich dazu.
Und mit mir – Thermik. Was als entspannter Nachmittagsflug geplant war, entwickelte sich plötzlich zu einer 1 Stunde 20 Minuten Session. Aus Abgleitern wurden Kreise, aus Kreisen wurde Höhe – und aus einem guten Tag ein richtig guter.

Und dann war da noch Marlene.
„Hangry“ auf 2000 Metern. Der Flug wurde strategisch abgebrochen – Zielkoordinate: Kaspressknödel-Suppe.

Fazit:
Tiefschnee, Thermik, Teamspirit und Suppe.

Ein weiterer legendärer Tag am Bischling in Werfenweng.