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Digitale Souveränität - Wie Europa zum KI-Kontinent werden will
14.05.2026, 07:00
Bei der Konferenz "Rise of AI" diskutierten Fachleute, wie Europa unabhängiger werden kann von KI-Anbietern aus den USA und China. Welche Projekte Hoffnung machen und warum Vertrauen und Open Source zum Markenzeichen europäischer KI werden könnte. Moritz Metz, der die Konferenz in Berlin besucht hat, wirft mit Ralf Krauter einen Blick in die Zukunft Künstlicher Intelligenz aus Europa.
Das erwartet Euch in dieser Folge
(00:00) Wo sich die deutsche KI-Branche trifft
(05:11) KI-Hype auf der Konferenz "Rise of AI"?
(11:01) Europas starke KI-Abhängigkeit von den USA und ihre Risiken
(15:46) Wie Europas Weg in die KI-Souveränität gelingen kann
(23:56) Ein CERN für KI in Europa - oder besser dezentrale Lösungen?
(28:19) Europäische KI-Hoffnungsträger, Open Source und vertrauenswürdige KI
(34:31) Fazit und Ende
Unsere Gesprächspartner:innen in dieser Folge
- Aline Blankertz, Tech Economy Lead bei der NGO Rebalance Now
- Dr. Anna Gründler, Director of Business Development bei deepset
- Prof. Dr. Holger H. Hoos, KI-Professor an der RWTH Aachen und Präsident der European Association for Artificial Intelligence
- Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
- Prof. Dr. Antonio Krüger, CEO des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)
- Prof. Dr. Markus Sause, Director Centre for Future Production, Universität Augsburg
- Fabian Westerheide, Veranstalter der Konferenz "Rise of AI"
Mehr zum Thema in der Dlf App
- KI aus Europa - Mistral AI aus Frankreich macht US-Konzernen Konkurrenz
- KI aus Europa - NEURA Robotics baut humanoide Roboter für die Industrie
- KI aus Europa - Wie sich der Kölner Übersetzungschampion DeepL behaupten will
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KI im Supermarkt - Wie Künstliche Intelligenz unser Einkaufsverhalten verändert
07.05.2026, 07:00
Unser Wocheneinkauf liefert Supermärkten wertvolle Daten. Über Apps oder Kameras analysieren Lebensmittelhändler Einkaufspräferenzen, um Umsatz und Kundenzufriedenheit zu steigern. KI wird damit zum festen Bestandteil von Lebensmittel-Lieferketten. Fedi und Carina diskutieren darüber, wie der Supermarkt der Zukunft aussehen sollte.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:00) Kriminell im Supermarkt
(05:35) Supermärkte optimieren ihr Sortiment für unterschiedliche Kundschaft
(10:45) Händler sammeln Daten – in der Filiale und über Supermarkt-Apps
(16:35) Wie die Selbstbedienungskasse intelligent wurde
(21:29) Sollten wir unsere Einkaufsdaten besser schützen?
(24:35) Fedi im Big-Brother-Supermarkt
(32:02) KI im Lebensmittelhandel ist kritische Infrastruktur
Unsere Gesprächspartner:innen in dieser Folge:
- Dr. Charlotte Köhler, Juniorprofessorin für BWL und Business Analytics an der Europa-Universität Viadrina
- Dr. Anja Kern, Professorin für BWL, Studiengangsleitung Internationaler Handel, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Mosbach
- Dr. Florian Daiber, Leiter des Bereichs Innovative Retail Laboratory, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
- KI verstehen: KI und Marketing – Wie künstliche Intelligenz die Werbebranche umkrempelt
- Künstliche Intelligenz im Handel – Mit dem digitalen Zwilling durch die Regalreihen streifen
- Food-Aktivist Hendrik Haase: "KI wird unsere Esskultur radikal verändern"
Weiterführende Links:
- Tagesschau-Beitrag: Händler sichern SB-Kassen mit Künstlicher Intelligenz
- Guardian-Artikel (englisch): Amazon Fresh nutzt für seinen intelligenten Supermarkt Menschen statt KI
- Informs-Journal-Studie (englisch): Wie ALDI Süd mit Datenanalysen Millionen Euro spart
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KI aus Europa - NEURA Robotics baut humanoide Roboter für die Industrie
30.04.2026, 07:00
Humanoide Roboter können Menschen Arbeit abnehmen – in Fabriken und zuhause. Bislang dominieren Firmen aus den USA und China den Zukunftsmarkt. Doch auch NEURA Robotics aus Metzingen will beim künftigen Milliardengeschäft mitmischen. Ralf Krauter hat die humanoiden KI-Roboter aus Baden-Württemberg im Trainingszentrum besucht und mit Firmengründer David Reger über seine Vision von kognitiver Robotik und Physical AI gesprochen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:37) Humanoide Roboter: Ein neuer Wirtschaftspfeiler für Deutschland?
(05:29) Was kann NEURA Robotics, was Tesla & Co. nicht können?
(15:09) Besuch im NEURA Gym, dem Trainingslager für KI-Roboter
(31:30) Neuraverse: KI-Plattform fürs Crowdsourcing von Robo-Skills
(37:25) Wie erfolgversprechend ist die Strategie von NEURA Robotics?
(40:23) Der Hoffnungsträger aus Metzingen muss bald zeigen, dass er liefern kann
Unsere Gesprächspartner in dieser Folge:
- David Reger, Gründer und CEO von NEURA Robotics, Metzingen
- Dr. Arne Nordmann, Vice President Technology and Innovation, NEURA Robotics, Metzingen
- Dr. Werner Kraus, Forschungsbereichsleiter Automatisierung und Robotik, Fraunhofer-Institut für Produtionstechnik und Automatisierung, Stuttgart
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
- KI und Robotik reloaded: Hype um humanoide Roboter
- KI verstehen: Ersetzen Roboter bald Handwerker?
- Kollege Roboter: Die Lösung des Fachkräftemangels?
Weiterführende Links:
- Fraunhofer-Studie: Humanoide Roboter – Game Changer oder Irrweg?
- Handelsblatt-Artikel: Das sind die deutschen Konkurrenten der Tesla-Roboter
- Webseite von NEURA Robotics: Kognitive Robotik – Eine neue Ära der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter
- DLF Hintergrundartikel: Welcher Arbeitsplatz ist vor der KI noch sicher?
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KI und Daten - Wie unser digitales Verhalten zur Ressource wird
23.04.2026, 07:00
Klicks, Posts, Spiele: Bei allem, was im Netz passiert, entstehen Daten – meist unbemerkt. Sie fließen ins KI-Training ein. Digitales Verhalten ist längst ein Rohstoff für Tech-Giganten – mit Folgen für Privatsphäre und Kontrolle. Darüber sprechen Carina und Max in dieser Folge.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:40) Warum KI immer neue Daten braucht
(04:55) Pokémon GO als Datensammler
(07:25) AGBs und das Problem mit Einwilligungen
(10:33) Von Social Media und Data Brokern: Wo wir unsere Daten so lassen
(17:15) Billig aber mit Bias: Das Problem mit unausgewogenen Daten
(22:36) Nachtraining, synthetische Daten, Orangen-Modell: Methoden für saubere Trainingsdaten
(29:39) Fazit: Zweckbindung und bewusster Umgang
Unsere Gesprächspartner in dieser Folge:
- Jörg Drechsler, Statistiker, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- Frauke Kreuter, Professorin für Statistik und Data Science an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der University of Maryland
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
- KI vor dem Kollaps: Künstliche Daten korrumpieren Sprachmodelle
- Schuften für KI: Beuten Tech-Firmen Data Worker aus?
- Mensch und KI: Die Grenzen der Kontrolle
Weiterführende Links:
- Data Workers‘ Inquiry: Forschungsprojekt zeigt Perspektiven von Data Workern
- Keiner liest Nutzungsbedingungen: 75% stimmen zu, das erstgeborene Kind abzugeben
- Dokumentation in der ARD-Mediathek: Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler
- Forschungsprojekt Deep Discovery: Schüler*innen helfen, KI zu trainieren
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KI kontrovers - Claude Mythos Preview - Zu gefährlich für die Öffentlichkeit?
16.04.2026, 07:00
Anthropics neues KI-Modell sorgt für Schlagzeilen. Es soll Systeme so gut hacken können, dass es das Unternehmen der Öffentlichkeit vorerst nicht zugänglich macht. Wo die einen die KI-Apokalypse fürchten, sehen andere vor allem Ressourcen und Marketing. Max und Moritz schauen sich an, warum eher Rechenleistung statt Modell-Magie hinter Claude Mythos steckt und warum KI-Modelle trotzdem eine neue Ära für die Cyber-Security bedeuten.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:58) Warum Claude Mythos Preview als zu gefährlich für die Öffentlichkeit eingestuft wurde
(07:10) Ein Blick in die System Card: Was kann Claude Mythos Preview
(12:33) Welche realen Sicherheitslücken Claude Mythos Preview entdeckt hat
(19:12) Warum dahinter Rechenpower und Geld und keine Modellmagie steckt
(23:26) Warum Modelle, die hacken können, zur Standartware werden
(25:44) Neue Ära für die Cyber-Sicherheit durch KI-Modelle
(28:41) Welche Systeme besonders gefährdet sind und was die EU tun könnte
(34:50) Fazit und Ende
Unser Gesprächspartner in dieser Folge:
Erdgeist, Software-Entwickler und Sprecher des Chaos Computer Club
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
- Zu gefährlich: Das KI-Modell "Mythos" wird vorerst nicht veröffentlicht
- KI Verstehen fragt: Verbreiten Chatbots fiese Computerviren?
- Dark Agent: Folge 1 - Hackergrüße aus Moskau
Weiterführende Links
- Claude Mythos Preview System Card (engl.): Detaillierter Bericht von Anthropic, was ihr Modell kann und warum es gefährlich ist
- Project Glasswing Website (engl.): Übersicht über Unternehmen, die Claude Mythos Preview für Cyber-Defense nutzen können
- Politico- Bericht (engl.): Wie US-Regierungs-Behörden Trumps Anthropic-Verbot umgehen, um die Hacking-Fähigkeiten von Claude Mythos Preview zu testen
- Politico-Bericht (engl.): EU-Regulierungsbehörden bleiben von Claude Mythos Preview weitestgehend ausgeschlossen
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