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Zwischen Pudding mit Gabel und KI-Overviews: Was KI gerade wirklich mit Marken, Medien und dem Netz macht
23.04.2026, 05:00
Kurz vor der OMR 2026 in Hamburg blickt Roland Eisenbrand, Chefredakteur von OMR und Co-Host von OMR Takeaways, mit Paul auf das, was das Festival und das Netz gerade antreibt: KI überall und ein Internet, das sich vor unseren Augen umbaut.
Es geht um:
- State of Internet bei der OMR 2026: Welche KI-Themen auf den Bühnen landen und was Roland zu OpenAI, Anthropic, Perplexity & Co. verraten kann.
- IRL statt nur URL: Running Clubs, Strickclubs, „Pudding mit Gabel“ – wieso OMR das als echtes „In-Real-Life-Marketing“ versteht und nicht nur als Social-Media-Gag.
- AI-Overviews & Traffic-Probleme: Wie Google & KI-Antworten Publishern Sichtbarkeit und Klicks entziehen – und warum Newsletter, Community und Events wieder strategisch wichtig werden.
- Marken im KI-Zeitalter: Was Brands konkret tun können, um in KI-Antworten aufzutauchen (Stichwort Listicles, Grounding Pages, UGC-Plattformen) – und wo die Grenze zwischen seriös und shady verläuft.
- LinkedIn voller KI-Posts: Woran Roland KI-Texte sofort erkennt, wie er selbst mit KI arbeitet – und warum die eigene Stimme und Einordnung zum entscheidenden Asset werden.
- Hype, Blase, Macht: Metaverse-Flop, Modebook als „Bored Apes“ der Agenten-Ära und die Frage, wer das KI-Rennen wirklich durchhält – Google, OpenAI, Anthropic oder ganz andere.
Perfekt zum Warmwerden für die OMR und für alle, die verstehen wollen, wie KI Marketing, Medien und Sichtbarkeit im Netz gerade wirklich verändert.
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LinkedIn Paul Elvers
LinkedIn Roland Eisenbrand
Zwischen Bewusstsein, Kunst & Verantwortung: Was KI wirklich kann – und was nicht
16.04.2026, 05:00
Kann KI weise sein? Nein. Kann sie intelligent sein? Ja – und das ist erst der Anfang.
Denn wenn KI wirklich intelligent ist – was bedeutet das dann für alles, was wir zu wissen glauben? Was trennt sie noch vom Menschen? Und wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn niemand schuld ist?
Philosophin Dr. Dorothea Winter gibt in dieser Episode von KI Köpfe keine bequemen Antworten. Aber sie gibt präzise. Sie erklärt, warum KI trotz eines statistischen IQ von bis zu 155 niemals wirklich etwas fühlen, wollen oder erleben wird – und warum dieser Unterschied nicht irgendwann technisch überbrückt werden kann, sondern prinzipiell bestehen bleibt. Sie erklärt, warum die Vorstellung einer Super-KI, die die Weltherrschaft übernimmt, mehr über menschliche Hybris aussagt als über Technologie – und warum genau diese Narrative von denjenigen befeuert werden, die am meisten davon profitieren, die eigentliche Debatte zu verschieben.
Was sind die echten Risiken? KI-Output, dem wir blind vertrauen, obwohl er auf historischen Daten und statistischer Wahrscheinlichkeit basiert. Systeme, die unser Denken, Fühlen und Verhalten formen – ohne dass eine einzelne Person dafür verantwortlich gemacht werden kann. Was Hannah Arendt einst die „Herrschaft des Niemanden" nannte, beschreibt laut Winter den Kern der KI-Machtfrage präziser als jedes Tech-Manifest.
Dazwischen: Kant, der dringend nach Brüssel sollte. Kunst, die Freiheit braucht – und warum KI sie imitieren, aber nicht schaffen kann. Und die Frage, was wir als Gesellschaft wirklich wollen – jenseits von dem, was technisch möglich ist. Ein Gespräch, das zeigt, was der KI-Debatte gerade am meisten fehlt: Philosophie. Und zwar dringend.
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Foto-Credits Dorothea Winter: Konstantin Börner
KI im Journalismus: Zwischen Slop, Souveränität und synthetischen Stimmen
09.04.2026, 05:00
Marie Kilg ist Chief AI Officer der Deutschen Welle – einem der weltweit größten internationalen Medienhäuser. In dieser Episode blickt sie gemeinsam mit Host Paul Elvers auf 18 Monate in dieser Rolle zurück.
- Was bedeutet es, KI-Strategie in einer Organisation mit tausenden Mitarbeitenden und 32 Sprachen zu gestalten?
- Wie balanciert man den Druck, schnell zu handeln, mit der Notwendigkeit, Datenschutz, IT-Sicherheit und Markenvertrauen zu wahren?
- Und wo zieht man die Grenze zwischen KI als nützlichem Werkzeug und KI als Bedrohung journalistischer Qualität?
Marie und Paul sprechen über synthetische Stimmen als Innovationsprojekt, über die Metapher des gefrorenen Sees als Innovationsstrategie, über AI Slop als Symptom einer aufmerksamkeitsoptimierten Medienwelt – und über die unbequeme Frage, ob Journalismus wirklich das leisten muss, was er gerade tut.
Eine Episode für alle, die verstehen wollen, wie KI in der Redaktion wirklich ankommt.
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KI als Sparring-Partner: Wie Didaktik und Technologie Lernen wirklich verändern
02.04.2026, 05:00
Was haben Schulen, Unternehmen und Senioren gemeinsam? Sie alle stehen vor derselben KI-Herausforderung – und brauchen doch völlig unterschiedliche Antworten. Prof. Dr. Julia Knopf weiß das besser als die meisten: Als Didaktikerin, Start-up-Gründerin und didacta-Vorständin bewegt sie sich täglich zwischen Theorie und Praxis.
In dieser Folge von KI Köpfe sprechen Dr. Paul Elvers und Prof. Dr. Julia Knopf über:
- Warum KI in Schulen nicht verboten, sondern begleitet werden sollte
- Weshalb die Weiterbildung von Lehrkräften der drängendste Engpass ist
- Wie school2go KI didaktisch sinnvoll in den Unterricht bringt
- Was ein Mindestalter für KI-Nutzung mit Reflexionskompetenz zu tun hat
- Und wie Schule in fünf Jahren aussehen könnte – individualisiert, adaptiv, menschlich
Eine Episode voller Denkanstöße darüber, wie Lernen, Lehren und KI wirklich zusammenpassen können.
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Zwischen Cowboyboots und KI-Gesetzen: Wo steht Deutschland bei Künstlicher Intelligenz? – Live aus Austin (SXSW-Special)
26.03.2026, 06:00
KI Köpfe worldwide: Wir berichten live aus Austin beim SXSW-Festival: Dr. Paul Elvers spricht mit
Robert Heinrich (Leiter der Abteilung KI & Daten im neuen Digitalministerium) und Flora Geske, Co-Founderin von summ ai, einem GovTech-Startup aus München. summ ai hat als KI-Tool für Leichte Sprache begonnen und entwickelt heute KI-Lösungen für barrierefreie Webtexte und einfaches, sprachbasiertes Prozessmanagement in Kommunen.
Im Gespräch geht es darum, wo Deutschland bei KI steht – zwischen Regulierung, Innovationsdruck und dem riesigen Modernisierungsbedarf der Verwaltung.
Darum geht’s konkret:
- Was das neue Digitalministerium (BMDS) beim Thema KI koordiniert – von EU AI Act bis „KI in der Verwaltung“
- Wie der EU AI Act in Deutschland umgesetzt werden soll, ohne Startups mit Bürokratie zu überrollen
- Warum summ ai zuerst Leichte Sprache für Verwaltungswebseiten gebaut hat – und heute Kommunen hilft, komplexe Prozesse per Sprache zu modellieren
- Was hinter dem neuen Agentic AI Hub steckt und welche KI-Pilotprojekte dort für Behörden entstehen
- Wie KI helfen kann, Antragsverfahren (z.B. Wohnraumförderung) für Bürger:innen und Verwaltung deutlich zu vereinfachen
- Warum der Fachkräftemangel (1 Mio. fehlende Beschäftigte bis 2030) die Verwaltung quasi zwingt, KI sinnvoll zu nutzen
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