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Zwischen German Angst und German Excellence: Warum wir mehr Mut zur KI brauchen
25.06.2026, 04:36
KI scheitert in Deutschland oft nicht an der Technologie, sondern am Zögern. Philipp Depiereux spricht darüber, warum Unternehmen beim Thema KI früher ins Testen kommen müssen, weshalb echte Transformation nur mit Führung gelingt.
Es geht um:
- warum KI nicht nebenbei eingeführt werden kann
- weshalb alle Unternehmen mit KI Starten müssen, um auch zukünftig relevant zu bleiben
- was uns beim Thema KI in Deutschland bzw. Europa wirklich bremst
- warum Fehlerkultur und schnelles Testen so wichtig sind
- wie KI Wissen im Unternehmen bewahren kann
- warum Social Media für Kinder aus Philipps Sicht erst ab 18 sinnvoll ist
Eine Folge über Mindset, Führung und die Frage, wie Deutschland mutiger mit KI umgehen kann.
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LinkedIn Dr. Paul Elvers
LinkedIn Phillip Depiereux
Mehr KI, mehr Stress? Was die Technologie mit uns macht
18.06.2026, 04:44
KI soll uns Arbeit abnehmen, Prozesse beschleunigen und den Alltag effizienter machen. Doch was, wenn genau diese Beschleunigung dazu führt, dass wir uns immer stärker überfordert fühlen?
In dieser Folge spricht Dr. Paul Elvers mit Céleste Spahić, Tech-Philosophin, Autorin von „Unlock your [aɪ]dentity“ und Gründerin von MINDZEIT® und [ai]fluencer®, über die Frage, was digitale Technologien eigentlich mit uns Menschen machen. Ausgangspunkt ist dabei nicht erst KI, sondern schon der tiefgreifende Wandel durch Smartphones, Social Media und algorithmische Plattformen.
Gemeinsam sprechen sie darüber, warum mentale Gesundheit, Selbstwahrnehmung und technologische Entwicklung heute nicht mehr getrennt voneinander gedacht werden können. Es geht um Überforderung, um Aufmerksamkeit, um den Einfluss von Algorithmen auf unser Innenleben und um die Frage, welche Fähigkeiten wir brauchen, um mit KI bewusst statt bloß reaktiv umzugehen.
Es geht um:
- warum das erste iPhone und soziale Medien ein Wendepunkt für unsere mentale Gesundheit waren
- was Céleste mit dem Übergang vom „Homo technicus“ zum „Homo algorithmus“ meint
- wie digitale Plattformen unser Denken, Fühlen und Selbstbild beeinflussen
- warum KI weder Fluch noch Segen ist, sondern vor allem ein Werkzeug
- weshalb Effizienzgewinne durch KI nicht automatisch zu mehr Freiraum führen
- welche sieben Future Skills wir brauchen, um im KI-Zeitalter gesund und urteilsfähig zu bleiben
- wie LLMs nicht nur als Produktivitätstools, sondern auch zur Selbstreflexion genutzt werden können
- wo die Grenzen dieser Systeme liegen gerade dann, wenn sie menschliche Gespräche imitieren
- warum Aufklärung, kritisches Denken und geistige Autonomie wichtiger werden als je zuvor
Eine Folge für alle, die besser verstehen wollen, warum KI nicht nur unsere Arbeit verändert, sondern auch unser Innenleben – und weshalb technologische Entwicklung ohne mentale Stärke und Selbstreflexion schnell zur Überforderung werden kann.
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LinkedIn Céleste Spahić
Stromfresser und Lösung zugleich? Wie KI die Energiewende beeinflusst
11.06.2026, 04:17
KI braucht enorme Mengen Energie. Gleichzeitig könnte sie helfen, Stromnetze besser zu steuern, Verbrauch effizienter zu machen und die Energiewende überhaupt erst handlebar zu machen. Genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich diese Folge.
Host Dr. Paul Elvers spricht mit Björn Waide, CEO von LYNQTECH und Gründer von MillionBrains, darüber, warum KI gleichzeitig Energiefresser und Effizienzhebel ist.
Konkret klären sie:
- Weshalb Rechenzentren immer mehr Strom benötigen, warum große Tech-Konzerne eigene Energiequellen aufbauen und wieso Energie zu einem zentralen Faktor im KI-Wettbewerb wird.
- Warum hohe Energiepreise ein Nachteil sind, erneuerbare Energien langfristig aber ein echter Standortvorteil werden könnten.
- Weshalb ein dezentrales Energiesystem mit Millionen Erzeugern, Speichern und Verbrauchern völlig neue Anforderungen an Steuerung und Koordination stellt.
- Von intelligenterer Netzsteuerung bis zu neuen Softwarelösungen für Energieversorger und Unternehmen.
- Warum Atomkraft aus Sicht von Björn Waide keine realistische Antwort ist
- Warum nicht jede KI-Anwendung automatisch sinnvoll ist und wo der Einsatz von KI echten Mehrwert schafft und wo eher nicht.
- Am Beispiel von LYNQTECH wird deutlich, wie KI schon jetzt Softwareentwicklung, interne Prozesse und neue Geschäftsmodelle verändert.
- Warum Kennzeichnungspflichten, der AI Act und ein bewusster Umgang mit KI wichtig sind, ohne Innovation unnötig auszubremsen.
Eine Folge für alle, die besser verstehen wollen, warum KI beim Thema Energie nicht nur Teil des Problems ist, sondern auch Teil der Lösung sein kann.
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LinkedIn Björn Waide
Wenn KI zum Betriebssystem wird: Vom Tool-Chaos zur echten AI-first-Organisation
04.06.2026, 04:40
Felix selbst hat, nach einem massiven Stellenabbau bei einem Software-Unternehmen, die Firma radikal auf KI umgestellt und so hocheffizient gemacht. Heute berät er mittelständische Unternehmen bei genau dieser Transformation.
Im Gespräch mit Dr. Paul Elvers geht es um:
- Wie Felix nach einem massiven Stellenabbau bei Zenloop die Firma radikal neu aufgestellt und KI systematisch in Produkt, Prozesse und den Alltag integriert hat.
- Warum Meeting-Notizen, Support-Antworten und Vertriebs-Vorbereitungen schnell funktionieren, es bei automatisierten Prozessen im Hintergrund aber oft noch hakt.
- Warum verstreute Accounts von ChatGPT, Perplexity und Co. auf Dauer nicht funktionieren und weshalb Unternehmen eine zentrale KI-Umgebung mit klaren Spielregeln für Daten brauchen.
- Weshalb KI gnadenlos sichtbar macht, wo Daten fehlen und Prozesse nur in den Köpfen existieren und warum man trotzdem nicht warten sollte, bis alles perfekt aufgeräumt ist.
- Wie man Zeitersparnis im Alltag konkret misst und warum die gewonnene Zeit fast immer sofort wieder in neue Projekte fließt.
- Wie es sich anfühlt, in einem extrem dynamischen Markt ohne fertige Blueprints zu arbeiten und warum es heute eher viele spezialisierte Rollen als „den einen“ KI-Experten braucht.
- Wie Felix seine eigene Beratung umbaut, klassische KI-Agenten durch einen systemischen Ansatz ersetzt und der KI direkten Zugriff auf interne Daten, Tools und Regeln gibt.
- Wie das Team eine Plattform entwickelt, die Training, Strategie und Community mit KI-Unterstützung direkt für den Kunden zusammenbringt.
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LinkedIn Felix Schlenther
Deepfake oder echt? Wie wir KI-Fakes erkennen und warum Labeling nicht reicht
28.05.2026, 04:00
Der Papst in der Balenciaga-Jacke war noch harmlos. Schwieriger wird es, wenn KI-generierte Bilder, Videos oder Audios in Kriegsberichterstattung, auf Social Media oder im Wahlkampf auftauchen und plötzlich nicht mehr klar ist, was echt ist und was nicht.
In dieser Folge spricht Dr. Paul Elvers mit der freien Journalistin und Investigativreporterin Ciara Cesaro-Tadic darüber, was Deepfakes eigentlich genau sind, warum sie für Redaktionen zu einer echten Herausforderung werden und weshalb ein einfaches KI-Label oft nicht ausreicht. Es geht um Verifikation, OSINT, Bilderrückwärtssuche, problematische Plattformlogiken und die Frage, wie wir als Mediennutzer:innen in dieser neuen Realität nicht den Überblick verlieren.
Es geht um:
- Was Deepfakes eigentlich sind: Warum nicht jedes KI-Bild automatisch ein Deepfake ist und wieso man zwischen lustigen Spielereien, Scams und politischer Manipulation unterscheiden muss.
- Warum Redaktionen unter Druck geraten: Weshalb Bilder und Videos heute viel aufwendiger geprüft werden müssen und warum dafür oft Zeit, Geld und verlässliche Workflows fehlen.
- Wie Verifikation konkret funktioniert: Von OSINT über Geolokalisierung bis zu Bilderrückwärtssuche und KI-Tools, die Manipulationen sichtbar machen sollen.
- Wo die Grenzen der Tools liegen: Warum Scores und Heatmaps helfen können, aber nicht die eine perfekte Lösung sind und am Ende trotzdem Menschen entscheiden müssen.
- Deepfakes in Krieg und Wahlkampf: Wie manipulierte Inhalte politische Narrative verstärken können und warum ihr tatsächlicher Einfluss zwar schwer messbar, aber trotzdem hochrelevant ist.
- Warum Labeling allein nicht reicht: Weshalb Menschen KI-Inhalte selbst dann glauben oder teilen, wenn klar ist, dass sie künstlich erzeugt wurden, einfach weil sie ins eigene Weltbild passen.
- Was wir selbst tun können: Warum schon eine gesunde Skepsis hilft, worauf man bei Bildern und Videos achten sollte und weshalb verlässliche Medien gerade jetzt wichtiger werden.
Eine Folge für alle, die besser verstehen wollen, wie KI-Fakes funktionieren, wie Journalismus damit umgeht und warum Vertrauen in Quellen gerade neu verhandelt wird.
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