Glückauf! - Der Revierwendepodcast

Glückauf! - Der Revierwendepodcast

Von Revierwende
Von Revierwende Sprache: german

Glückauf! – Dieser traditionelle Bergmannsgruß heißt so viel wie "Viel Glück, dass du reichlich Kohle findest und gesund von deiner Schicht zurückkehrst" und ist gleichzeitig Titel des neuen Revierwende Podcasts zum Kohleausstieg und dem Wandel von Arbeit und Leben in den Kohleregionen. Was bedeuten Kohleausstieg und Strukturwandel für mich und meine Region? Welche neuen beruflichen Perspektiven können mit dem Auslaufen der Kohle entstehen? Wie erreichen wir, dass die Arbeitsbedingungen der neuen Jobs auch gut sind? Warum ist die Energiewende eine Chance für mich und meine Region? Welche Herausforderungen stehen in den nächsten Jahren an? Und wie gehen wir diese gemeinsam und gerecht an?


Diese und viele weitere Fragen diskutieren wir regelmäßig mit ganz unterschiedlichen Gästen aus Gewerkschaft, Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Praxis. Du hast Anregungen für Gäste und Themenvorschläge? Wir freuen uns auf Deine Mail an info@revierwende.de. Du willst den Wandel Deiner Region mitgestalten? Mach gerne in Deinem Revier vor Ort mit.


Weitere Infos zum Gewerkschaftsprojekt Revierwende unter www.revierwende.de oder auf Twitter, Facebook und Instagram.


Moderation: Alexander Pförtner

Herausgeber: Gemeinnützige Gesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur Förderung von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und der Jugend mbH (GFAAJ mbH)


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Glückauf Shorts - Geothermie

21.06.2024, 07:00

Geothermie kann für die zukünftige Wärmeversorgung eine große Rolle spielen und insbesondere die Wärmewende im Rheinland deutlich vorantreiben. Schon seit 2021 investiert das Land NRW in die Erforschung der Geothermie als alternative Wärmequelle.


Durch Tiefenbohrungen werden Heißwasser-Vorkommen unter der Erde an die Oberfläche gepumpt. Je tiefer das Wasser, desto wärmer ist es. Erdwärme kann zum Heizen, Kühlen und zur Stromerzeugung als klima- und umweltfreundliche Alternative genutzt werden. Wärme wird dem Tiefenwasser entzogen und anschließend wieder zurück in die Tiefe geleitet.

 

 

Strukturwandel einfach erklärt findest Du auch zum Nachlesen unter:  https://revierwende.de/reviere/rheinisches-revier/

 

Dir fehlt ein Thema, du hast noch mehr Ideen und möchtest deine Vorschläge mit uns teilen? Dann schreibe uns gerne eine E-Mail unter dem Stichwort "Glückauf Shorts" an: bedburg@revierwende.de

 

Die Glückauf Shorts sind entwickelt & konzipiert worden für das Rheinische Revier - ihre Bedeutung erschließt sich aber auch für alle Reviere und darüber hinaus.

Glückauf!


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"Die Transformation zum Fliegen bringen" – das Mitteldeutsche Revier zwischen Kohle und Kreislaufwirtschaft

12.06.2024, 07:00

In dieser Folge zoomen wir auf das Mitteldeutsche Revier. Das drittgrößte Braunkohlerevier erstreckt sich über die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

Mit Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin der IGBCE Nordost und Ines Kuche, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, haben wir zwei Gewerkschafterinnen im Gespräch, die echte Expertinnen sind, wenn es um die Transformation in Mitteldeutschland geht.

„Gewerkschaftliche Arbeit ist immer politisch“, macht Ines Kuche schnell deutlich. „Warum machen wir Gewerkschaften dann die Forderung nach der Montan-Mitbestimmung nicht noch viel härter?“ fragt Stephanie Albrecht-Suliak. Wenn betriebliche Mitbestimmung endlich als Chance verstanden wird, wäre das ein echter Mehrwert für die Region. Statt Tunnelblick und Kirchturmdenken braucht es ein kommunen- und länderübergreifendes Miteinander, um die Stärken des Reviers zu nutzen. Und die besitzt das Mitteldeutsche Revier mit seiner breiten industriellen Basis aber auch mit den vorhandenen Gewerbeflächen zweifellos. Es gilt, diese Ankerindustrien und hochwertige Dienstleistung im Revier zu halten, jetzt in die Zukunft zu investieren und somit mitbestimmte, gut bezahlte Arbeitsplätze mit einer zukunftsgerichteten Ausbildung zu verzahnen. Dass Wasserstoff und der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft dabei große Potentiale zugeschrieben werden, setzt die richtigen Signale. Doch ohne ein soziales Netz und gute Infrastruktur wird es immer schwerer werden, vor allem junge Menschen im Revier zu halten und als Region attraktiv zu bleiben. Beide Gewerkschafterinnen sind überzeugt, dass mit dem richtigen Mindset auch dieser Wandel gelingen kann.



Mehr zu den aktuellen Entwicklungen der Tarifrunde Chemie: https://t1p.de/avw69


Die Studie: „Bestandsaufnahme zum Qualifizierungsbedarf in der Mitteldeutschen Wasserstoffwirtschaft“ vom Fraunhofer IMW zusammen mit Hydrogen Power Storage & Solutions e.V. (Hypos) ist frei zum Download verfügbar: https://t1p.de/lv2zv


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Glückauf Shorts - E-Fuels

07.06.2024, 08:45

Warum der synthetische Kraftstoff keine Alternative zur Elektromobilität sein kann, lässt sich auch an dem etwa 6- fachen Verbrauch von erneuerbarem Strom im Vergleich zum E-Auto bemessen. E-Fuels sollten deshalb nicht als Alternative, sondern nur als Ergänzung in Sektoren - wie der Schifffahrt oder im Flugverkehr - zum Einsatz kommen.


Mehr Hintergrundwissen: "E-Fuel- Produktion auf Flug- und Schiffsverkehr konzentrieren“ (Agora-Verkehrswende 31.08.23): https://t1p.de/o4005

 

Strukturwandel einfach erklärt findest Du auch zum Nachlesen unter: https://revierwende.de/reviere/rheinisches-revier/

 

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Glückauf Shorts - Wasserstoff

17.05.2024, 13:06

Wasserstoff könnte die Kohle der Zukunft werden, denn Wasserstoff kann überall dort zum Einsatz kommen, wo der Energieverbrauch hoch ist, und viel Energie benötigt wird. Stahl- und Chemieindustrie werden zukünftig auf grün produzierten Wasserstoff aus Wind- Solarenergie umsteigen. Deutschland bleibt auf den Import von grünem Wasserstoff angewiesen, deshalb muss Wasserstoff auch so effizient wie möglich und vorrangig für den klimaneutralen Umbau der energieintensiven Industrie eingesetzt werden.


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Glückauf Shorts - Kreislaufwirtschaft

12.04.2024, 07:00

Mit dem Aufbau einer Kreislaufwirtschaft steht Deutschland erst am Anfang. Dabei sind die Erwartungen hoch, denn es geht um mehr als Recycling - setzt man Ressourcen so sparsam wie möglich ein, spart das enorm viele Tonnen CO2 ein. Dafür muss der gesamte Produktzyklus neugestaltet werden. In der Kreislaufwirtschaft werden nicht nur neue Jobs entstehen, sie leitet im Revier auch den Wandel hin zu einer nachhaltigen Energieregion ein.



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