F.A.Z. Gesundheit

F.A.Z. Gesundheit

Von Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von Frankfurter Allgemeine Zeitung Sprache: german
Der F.A.Z.-Podcast Gesundheit informiert alle zwei Wochen freitags in rund 30 Minuten über alles, was Menschen gesundwerden und bleiben lässt, was ihre Fitness und damit ihr Wohlbefinden steigert. Medizinisches Wissen wird dabei verständlich erklärt, und es wird Anleitung zur Selbsthilfe gegeben. Redakteurin Dr. Lucia Schmidt macht dabei vor keiner medizinischen Fachrichtung Halt und spricht mit Experten aus den Bereichen Gesundheit und Psychologie. Dabei dreht es sich nicht nur um klassische Medizinthemen. Auch Naturheilverfahren, Wellness, Liebe und Beziehungsprobleme sowie Gesundheitspolitik werden regelmäßig thematisiert und diskutiert. Alle Folgen sind jederzeit auch hier abrufbar: https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-gesundheit-der-podcast.

Alle Episoden

Lange leben - wie geht das wirklich?

10.04.2026, 17:00

F.A.Z.-Gesundheitspodcast

Die F.A.S.-Redakteurinnen Lucia Schmidt und Johanna Kuroczik, beide nicht nur Journalistinnen, sondern auch Medizinerinnen, nähern sich dem Altern in dieser Stunde auf zwei unterschiedlichen Ebenen.

Zum einen im Gespräch mit dem 104 Jahre alte Ernst Gerhardt. Er prägte die Entwicklung seiner Heimatstadt Frankfurt über Jahrzehnte, unter anderem als Stadtkämmerer und Kirchendezernent. Mit 29 Dienstjahren war er so lange im hauptamtlichen Magistrat der Stadt tätig wie kein anderer Politiker.

Zum anderen mit dem Neurowissenschaftler Gerd Kempermann, Professor an der TU Dresden, der seit vielen Jahren dazu forscht, wie sich das Gehirn im Alter verändert – und was man tun kann, um Nervenzellen möglichst lange gesund zu halten.

Das Gespräch zeigt: Vieles, was heute wissenschaftlich übers gute Altern bekannt ist, konnte der betagte Ernst Gerhardt gar nicht anwenden, weil es noch nicht erforscht war. Daher geht es neben dem heutigen Kenntnisstand auch um die Bedeutung der Gene und wie wichtig es ist, einen Sinn im Leben zu haben, wie beispielsweise den christlichen Glauben.


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So gefährlich ist die E-Zigarette

13.03.2026, 18:00

F.A.Z.-Gesundheitspodcast

Prof. Christian Taube vom Uniklinikum Essen dröselt im Gespräch mit Medizinerin und Podcastgastgeberin Lucia Schmidt die Mythen auf, die sich seit Einführung der E-Zigarette etabliert haben. Sie verdampfen Flüssigkeit, was zu einem Aerosol führt, das dann eingeatmet wird. Die E-Zigarette kommt zwar ohne Tabak aus, kann dafür aber schon alleine 16.000 Aromastoffe beigemischt bekommen, von denen die Wissenschaft noch gar nicht weiß, wie die Lunge auf sie reagiert, denn chronische Lungenschädigungen treten meist erst nach Jahrzehnten auf.

Der Pneumologe warnt jedoch vor allem, dass der Konsum der E-Zigarette häufig auch zum Doppelkonsum mit Zigaretten führt. Zudem ist das Suchtpotential von E-Zigaretten hoch, da der Nikotingehalt höher ist als in klassischen Zigaretten.

Die beiden Ärzte reden in der Podcastfolge auch über den Passivraucherschutz, der in Deutschland nicht gut geregelt ist, und welche Methoden wirklich effektiv sind, wenn man aufhören möchte. Die gute Nachricht ist: Bis ins Alter hinein bringt es statistisch gesehen eine deutliche Verlängerung des Lebens, wenn auch langjährige Raucher mit dem Rauchen aufhören.

Zuletzt sprechen sie darüber, dass ab April alle starken Raucher ein jährliches Lungenkrebsscreening absolvieren können, um eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen, was die Heilungschancen stark erhöht.

Mikroplastik im Körper – ist das gefährlich?

13.02.2026, 18:00

F.A.Z.-Gesundheitspodcast Es ist ein unangenehme Vorstellung, aber: Wir alle nehmen Plastik zu uns, in Nano- aber auch Mikrogröße. Verhindern kann man das nur in Maßen, jedoch für einen gesunden Körper sorgen, der mit dem Fremdkörper umzugehen weiß.

Chronisches Lungenleiden COPD: Früherkennung verbessern

16.01.2026, 18:00

F.A.Z.-Gesundheitspodcast

COPD-Patienten bekommen schlecht Luft und leiden unter starkem Husten, da die Krankheit die Atemwege verengt und Lungengewebe zerstört. Der größte Risikofaktor ist jahrelanges Rauchen, auch in der passiven Form. Claus Franz Vogelmeier, Direktor der Klinik für Pneumologie am Uniklinikum Marburg, warnt im Gespräch mit der Ärztin und F.A.S.-Gesundheitsredakteurin Lucia Schmidt daher vor den seit der Coronapandemie gestiegenen Zahlen an jungen Rauchern. Die, die als 12-16-Jährige bereits zur Zigarette greifen, sind besonders gefährdet: Wer früh anfängt zu rauchen, bleibt überdurchschnittlich häufig sein ganzes Leben lang dabei.

Auch der vermeintlich „sichereren“ E-Zigarette kann der Pneumologe nichts abgewinnen. Die Langzeitanwendung sei noch nicht erforscht, mehrere Erkenntnisse über die Auswirkungen der E-Zigarette verhießen nichts Gutes.

Neben dem Rauchen können unter anderem ein genetisches Risiko, eine verschlechterte Lungenreifung und eine Tuberkuloseerkrankung dazu führen, dass ein Mensch COPD entwickelt.

Vogelmeier fordert, dass sich Prävention und Früherkennung verbessern müssen, zum Beispiel im Rahmen des Checkups beim Hausarzt ab dem Alter von 35 Jahren. Zudem wäre ein Lungen Check-up im Alter von 50 sinnvoll, um die Erkrankung möglichst früh zu erkennen. Momentan wird COPD mit Medikamenten behandelt, die man inhaliert und die die Bronchien weiterstellen. Der Pneumologe schaut jedoch auch in die Zukunft und entwirft die Vision einer Präzisionsmedizin, die den natürlichen Verlauf der Krankheit beeinflussen kann.

So bereiten Sie sich gut auf die Rente vor

05.12.2025, 18:00

F.A.Z.-Gesundheitspodcast

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