Europa (Be)Schreiben: Narrative und Erzählungen

05.01.2024, 08:20

Beschreibung

Der zweite Abend der Vortragsreihe „Ach Europa!“ bringt schriftstellerische Praktiken und wissenschaftliche Analysen zusammen. Unbestreitbar ist Europa immer auch ein durch Narrative und Erzählungen geprägtes Konstrukt; andererseits sind diese Narrative unabdingbar, um den anti-europäischen Fliehkräften etwas entgegenzusetzen. | Astrid Erll ist Professorin für Neue Englischsprachige Literaturen und Kulturen an der Universität Frankfurt a.M. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Erforschung von Erinnerungskulturen. 2011 hat sie die „Frankfurt Memory Studies Platform“ gegründet. | Der Schriftsteller Robert Menasse hat sich in seinen Romanen Die Hauptstadt und Die Erweiterung mit Geschichte und Zukunft der Europäischen Union auseinandergesetzt. Er zählt zu den Autoren, die vehement pro-europäische Positionen beziehen. | Die Schriftstellerin Katja Petrowskaja wurde 2013 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Zu ihren Hauptwerken zählt Vielleicht Esther. | Juliane Prade-Weiss ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU.