Agenda Austria Studio | Das Weekly

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Von Agenda Austria Studio
Von Agenda Austria Studio Sprache: german

Das Weekly – Make Austria Think Again.


Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. 

Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.


Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

Alle Episoden

Pensionsreform in Österreich: Warum das System wackelt – und was jetzt passieren muss

24.04.2026, 03:00

„Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz

In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again  spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.

Themen dieser Folge: 

06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer

09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt

11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter

16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ

30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in

36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik

Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.

Künstliche Intelligenz: Wer entscheidet – Markt, Staat oder Militär?

17.04.2026, 03:00

„Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt werden. Und die Frage, wer dabei die Regeln setzt, ist offener denn je.

In dieser Folge von Das Weekly spricht Host Sandra Keplinger mit Andreas Grassl, geopolitischem Analyst, und Vitus Ortner, wissenschaftlichem Mitarbeiter bei der Agenda Austria, über den spektakulären Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, autonome Waffensysteme, Chinas Rolle im KI-Rennen – und warum Europa vielleicht doch nicht so abgehängt ist, wie man meinen könnte.

Themen dieser Folge:

1:47 – Anthropic vs. Pentagon: Was steckt hinter dem Konflikt? 

4:32 – Autonome Waffensysteme: Die Ukraine testet den Ernstfall 

7:18 – KI ohne moralischen Kompass – und was das im Krieg bedeutet 

9:02 – Anthropics zurückgehaltenes Modell & Project Glasswing 

11:55 – China, DeepSeek und das Chip-Embargo 

17:15 – Europas Rolle: ASML, AI Act & der Brüssel-Effekt 

19:46 – Geschäftsmodelle, Brain Drain & Europas KI-Nischen 

26:30 – Energie als Achillesferse: Kann Europa im KI-Rennen mithalten?

Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.

Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau

10.04.2026, 03:00

„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet.

Themen dieser Folge:

04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung
09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich
13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss
16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS
24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte
29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget
34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist
40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte

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Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du verstehen willst, warum Österreich trotz Rekordsteuereinnahmen nicht aus dem Defizit herauskommt – und was der Kipppunkt Mitte der 2030er Jahre für dich und dein Geld bedeutet. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

Wohnen mit Mietpreisbremse: Privileg für Insider, Falle für alle anderen

03.04.2026, 03:00

„Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge

Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?

Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.

Themenübersicht:

01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch 

03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden 

05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde 

08:01 So funktioniert die Interventionsspirale 

13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten 

20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen 

22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen 

25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System

Jeden Freitag neu – überall, wo es Podcasts gibt. Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du Wirtschaft und Politik verstehen willst, bevor dir jemand erklärt, was du denken sollst. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

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Das Erbschaftssteuer-Märchen: Warum sie kaum etwas bringt und trotzdem gefordert wird

27.03.2026, 04:00

“Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml

Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?

In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?

Themen:

01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule

03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept

05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?

07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem

09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?

11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären

13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?

17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen

20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand

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